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Projekt S5

Der Super-Leichtfreerider
mit 180 Millimetern Federweg

Stark verblockte Wege mit steilen Gegenanstiegen, rutschiger Untergrund, loses Geröll, Hindernisse, Steilrampen, Gefälle deutlich über 70 Prozent, ösenartige Spitzkehren, bei denen sogar das Umsetzen von Vorder- und Hinterrad nur eingeschränkt möglich ist. Die schwierigsten Trails lassen sich mit einem Ausdruck zusammenfassen: S5. Das schwierigste, gerade noch fahrbare Gelände erfordert von Bike und Biker alles ab. Stark verblockte Wege mit steilen Gegenanstiegen, rutschiger Untergrund, loses Geröll, Hindernisse, Steilrampen, Gefälle deutlich über 70 Prozent, ösenartige Spitzkehren, bei denen sogar das Umsetzen von Vorder- und Hinterrad nur eingeschränkt möglich ist. Die schwierigsten Trails lassen sich mit einem Ausdruck zusammenfassen: S5. Das schwierigste, gerade noch fahrbare Gelände erfordert von Bike und Biker alles ab.

Canyon zeigt mit dem Projekt S5 ein weiteres Mal, wie das Biken in Zukunft aussehen könnte. Erstmals seit dem Projekt 3.7 im Jahr 2004 veröffentlicht Canyon eine Mountainbike-Studie. Wie die übrigen Räder zeigt auch dieses Projektrad, was möglich ist und wohin die Reise gehen kann – frei von jeglichen Konventionen. Mit viel Energie haben die Canyon Mitarbeiter ein einzigartiges Freeridebike geschaffen, das sich wie ein Cross-Country-Rad bergauf pedalieren lässt. Ziel der Entwickler war es, bei einem noch akzeptablen Gewicht eine bestmöglicheFahrperformance zu erreichen. Kern des 11,95-Kilogramm leichten Superfreeriders ist ein nochmals optimierter Rahmen nach dem Vorbild des neuen Torque. Augenfälligstes Merkmal der Tuningvariante des Serienrahmens sind die nachbearbeiteten Schmiedeteile: Rockerarm, Dämpferaufnahme und die Ausfallenden sind aufwändig nachgefräst und wiegen daher noch weniger – bei der gleichen Stabilität. Und auch bei den Rahmenrohren haben die Entwickler Potenzial gefunden: Sie haben einige Teile des Rahmens stärker konifiziert und konnten dadurch einiges an Gewicht einsparen – bei der vollen Geländetauglichkeit, die für ein 180-Millimeter-Bike nötig ist. Zu guter Letzt kommt das Projektrad mit einer Syntace X12 kompatiblen Steckachse aus Carbon, die eigens für dieses Rad angefertigt wurde – denn der Teufel liegt wie so oft im Detail. Wer hier die nötige Liebe investiert und jedes noch so kleine Teil unter die Lupe nimmt, kann in letzter Konsequenz das Gesamtgewicht so gering wie möglich halten.

Eine Carbonsteckachse findet sich auch in der Gabel wieder. Aber auch sonst gehört die Gabel zu den echten Highlights am S5. In enger Zusammenarbeit haben Rock Shox und Canyon eine Lösung entwickelt, die voll auf die Ziele des Projekts eingeht: ein langer Hub von 180 Millimetern Federweg und eine einzigartige Performance, die auf schwierigen Trails und Downhillpassagen das Vorderrad sicher am Boden hält, aber größere Felsstufen oder Wurzeln mit einer ungeahnten Leichtigkeit schluckt. Eine bisher nicht gekannte Performance bietet auch der Dämpfer: Bei einem minimalen Gewicht arbeitet er so feinfühlig wie es sich manch ein Stahlfedermodell wünschen würde. Einziger Wermutstropfen: Einen offiziellen Verkaufsstart für die beiden Prototypen-Federelemte gibt es derzeit noch nicht.

Brandneue Laufräder von DT Swiss halten die rotierenden Massen so niedrig wie möglich. Gerade an den Felgen lässt sich noch einiges an Gewicht einsparen. Denn die Fortschritte bei der Carbontechnologie machen auch vor Laufrädern nicht halt und so besteht die Felge der neuen DT Swiss aus der schwarzen Wunderfaser. Sie bieten aber trotzdem die gewohnt lange Lebensdauer und für den harten Offroadeinsatz nötige Robustheit aller DT Swiss Produkte. Mit 1550 Gramm haben die Schweizer im Modelljahr 2010 ein echtes Pfund auf dem Markt, das eine echte Alternative für alle Enduro- und Freeridepiloten darstellt. Die neuen Onza Ibex Reifen bieten auch bei einer Breite von 2,25 Zoll schon satten Grip auf Felsen und verblockten Trails.

Individuell angepasste Komponenten innovativer Hersteller

Und auch bei den Stoppern haben die Produktmanager sich das Beste aus Standfestigkeit, Bremskraft und Dosierbarkeit zusammengebaut. Formula R1 Carbonhebel mit einem Formula „The One“ Bremssattel vorne und einer Zange der R1 am Hinterrad stoppen das S5 mit der Intensität eines Ankers und der Feinfühligkeit ein Seismografen. Wichtige Voraussetzung um die Schlüsselstellen eines nicht enden wollenden Trails zu meistern. Bestückt mit einer 200er Scheibe vorne und einer 185er am Hinterrad taugt die Bremsanlage auch für lange, schnelle Abfahrten im hochalpinen Gelände. Denn am Vorderrad garantiert der 15 Millimeter größere Durchmesser eine noch bessere Bremsperformance während die 185 Millimeter am Hinterrad – die richtige Technik vorausgesetzt – eine für Freeridetouren ausreichende Bremskraft auf den Boden bringt. Aber wer das S5 wirklich am Limit bewegen möchte, dem sollte die richtige Bremstechnik eh in Fleisch und Blut übergegangen sein. Titanschrauben an Hebel und Scheibe drücken das Gewicht nochmals um ein paar Gramm und veredeln die Stopper endgültig.

Ein weiteres Highlight stellt der Antrieb des Projekt S5 dar. Ursprünglich für Cross-Country-Fahrer entwickelt, punktet die Clavicula-Kurbel mit brachialer Steifigkeit und grenzenlosem Leichtlauf der Lager. Zwei superleichte Kettenblätter in der Kombination 20/32 machen Up- und Downhills gleichermaßen fahrbar. Vor allem das kleine 20er ermöglicht in Kombination mit dem 34er Ritzel die Fahrt auf steilen Rampen. Mit dem 32er Blatt bringt der Fahrer beim Downhill und vor allem beim Herausbeschleunigen aus engen Spitzkehren Druck aufs Pedal. Damit sich die Carbonfasern auch dem Alltag von harten Singletrail-Touren standhält, haben die Konstrukteure von Canyon extra
für diese Kurbel einen Alu-Schutz entworfen. Die „Socke“ auf der Kurbel bietet eine spezielle Oberflächenhärtung und schützt das Carbon so vor direktem Bodenkontakt beim Pedalieren. Das sorgt für die lange Lebensdauer. Stellen sich dem Fahrer auf der Abfahrt hohe Stufen oder dicke Baumstämme in den Weg, schützt der CNC-gefräste Bashguard – ebenfalls oberflächengehärtet – zuverlässig vor Zahnverlust.

Mit dem Projekt S5 geht Canyon in einem Projektrad erstmals auf die Wünsche von Mountainbikefahrern ein. Denn vor allem im hochalpinen Gelände gehören neben langen Tragepassagen auch knifflige Trails zum Alltag – und um diese Wege sowohl bergauf als auch bergab zu meistern bietet das Projekt S5 einzigartige Voraussetzungen.

Rock Shox Prototyp Dämpfer

Nachgefräste Rahmenteile zur Gewichtsoptimierung

Clavicula-Kurbel mit Bashguard und "Schutzsocke"

Carbon Steckachse

Superleichte Canyon Sattelklemme

Rock Shox Prototyp Gabel

Rahmen: Torque 2010 light 2.930g
Gabel: Rock Shox Prototyp Studie 180 mm
Dämpfer: Rock Shox Prototyp Studie 76,2 mm Hub
Steuersatz: Acros Ai 03 106g
Laufrad front: DT EXC 1550 650g
Achse front: Canyon Light-Axle 20mm 55g
Laufrad back: DT EXC 1550 850g
Achse back: Canyon Light-Axle Carbon 12mm 36g
Reifen: Onza Ibex FR 2.25 1.390g
Schläuche: Schwalbe XX light 190g
Kurbel: THM Clavicula MTB 175mm 440g
Kette: KMC X9SL 243,5g
Kettenblätter: Mountain-Goat/XTR 20/32 63g
Bashguard: Canyon light BG 48g
Lenker: Syntace Vector Carbon 170g
Vorbau: Syntace Force 109 ti 109g
Griffe: Canyon short 50g
Bremse front: Formula THE ONE 203 Carbon/Alu/Titan 354g
Bremse back: Formula R1 180 Carbon/Alu/Titan 276g
Umwerfer: Shimano XTR 130g
Schaltwerk: SRAM X.O 192g
Schaltgriffe: SRAM X.O 224g
Zahnkranz: Recon 11-34 Aluminium 148g
Sattel: Selle Italia SLR Kit Carbonio 125g
Sattelstütze: Easton EC90 SP Zero 190g
Sattelklemme: Canyon Special Seat Clamp 35g
Schaltzüge: Nokon 70,5g
Kurbelarmschützer: Canyon 60g
     
Gesamtgewicht incl. Schmierstoffe etc.: 11.945g