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Speedmax CF

Drei Jahre lang wurde entwickelt, getestet und verbessert. Das aufwendigste Entwicklungsprojekt in der Firmengeschichte von Canyon hat sich ausgezahlt. Dem Canyon Entwicklungs- team, bestehend aus Ingenieuren, Aerodynamikern, Werkstoff- Spezialisten und Designern ist es gelungen, das ultimative Zeitfahrrad zu konstruieren, das durch einmalige Systemintegration maximale Aerodynamik erreicht und technisches Know-how mit einzigartigem Design vereint. Jedes kleinste Detail am Rahmen ist durchdacht und alle Komponenten – von der Gabel über Vorbau, Lenker bis zu den perfekt integrierten Bremsen – wurden von Grund auf neu konstruiert und perfekt auf den Einsatzbereich abgestimmt.

Im Windkanal wird mithilfe eines Modells getestet, bei dem sich ähnlich
einem Puzzle, unterschiedliche Rohrformen einsetzen lassen.

Aerodynamik und wahl der rohrform

Der erste Ansatz war die Entwicklung eines Rohrprofils: ein Prozess, der monate- lange, akribische Tests in Simulations- analysen und im Windkanal in Anspruch nahm. Der Fokus bei der Entwicklung des Rohrprofils lag auf maximaler Aerodynamik bei Anströmwinkeln von 0 bis 10 Grad, geringer Anfälligkeit für Verwirbelungen bei Seitenwindverhältnissen sowie besten Steifigkeitswerten bei geringem Gewicht für überragende Fahrperformance.
Nach Hunderten Strömungs- und Steifigkeitsanalysen und nachfolgenden Tests im Mercedes GP Windkanal in Silverstone hat sich das Trident-Profil als eindeutig beste Rohrform durchgesetzt. Das Profil eignet sich, jeweils in angepassten Varianten, um eine perfekte Aerodynamik an allen Rahmenrohren sowie an Sattelstütze und an den Gabelscheiden zu erreichen.
Die Seitenwindanfälligkeit des Speedmax CF konnte durch die deutlich besseren Eigenschaften des Trident-Profils in Verbindung mit einer Reduzierung der gesamten Seitenfläche speziell bei größeren Anströmwinkeln immens verkleinert werden.

Folglich hat der Fahrer hier den geringsten Krafteinsatz, um das Rad in der Spur zu halten. Der optimierte Rahmen und die neue Doppelbrückengabel sorgen im Zusammenspiel mit dem aerodynamischen und steifen Trident-Profil für herausragende Seitensteifigkeiten im Tretlager- und Lenkkopfbereich.

Durch die besonders cleane Formgebung erreichen wir nicht nur eine bessere Aerodynamik, sondern sind auch in der Lage, möglichst viele Hochmodul-Carbonfasern in der Fertigung einzusetzen. Das Ergebnis: Der Rahmen ist extrem steif und trumpft mit einem geringen Gesamtgewicht.

Eine Änderung der Rohrform macht jedoch noch kein Siegerrad aus, ausschlaggebend ist vielmehr die Gesamtperformance. Diese basiert auf dem perfekten Zusammenspiel aus Aerodynamik, Ergonomie, Geometrie, Leichtigkeit und Steifigkeit.

100 Prozent Integration: Gabel, Vorbau, Lenker und Bremse bilden eine Einheit mit dem Rahmen.

Perfekte systemintegration

Das Ziel war es, eine möglichst kompakte Struktur zu entwickeln, die dem Wind nur minimale Angriffsfläche bietet. Im Fokus der Integration stand das komplett neu entwickelte Vorbausystem mit interner Zugverlegung. Lediglich ca. 12 cm Di2 Kabel verlaufen außerhalb des Rahmens im Bereich des Cockpits.
Ein besonderes Augenmerk lag auf der Integration des Zuges für die vordere Bremse, die durch die Mitte der beiden Steuerlager verläuft.

Jeder Körper, der im Wind steht, erzeugt Verwirbelungen, die es zu vermeiden gilt. Durch die schmale Bauweise der Gabel und die strengen Vorgaben der Union Cycliste Internationale (UCI) stand nur wenig Bauraum für die Bremse zur Verfügung. Folglich musste eine Bremse entwickelt werden, die sich optimal in das Rad integrieren ließ. Mit der Mittelzugbremse konnten wir genau dieses Ziel erreichen.

Diese bietet eine überragende Bremsperformance, beste Dosierbarkeit und ist zudem rund 60 Gramm leichter als eine herkömmliche Felgenbremse. Um die bestmögliche Aerodynamik zu erreichen, sind Vorder- und Hinterradbremse komplett in die Form eingepasst. Die Integration der Bremsen sowie der Kabel bringt jeweils einen Vorteil von 5 Watt Leistungsersparnis bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h.

Eine weitere Besonderheit ist die komplett neu konstruierte Gabel. Die Doppelbrückengabel mit leicht angestellten Gabelbeinen im Trident-Profil und Vollcarbon-Gabelschaft ist extrem steif und leicht. Der Vorbau ist direkt auf die Gabel geschraubt und garantiert so für zusätzliche Stabilität des Systems. Diese besonders cleane Konstruktionsweise der Frontfläche bringt etwa 12 Watt Ersparnis bei 50 km/h im Vergleich zum bisherigen Speedmax CF. In Kombination mit den neu entwickelten Bremsen spart das umfassende Integrationskonzept insgesamt satte 21 Watt Leistung bei 50 km/h.

Das Triathlon Cockpit

Geometrie

Bei kurzen, kurvigen Zeitfahrparcours soll es agil sein, bei langen Geraden im Mannschaftszeitfahren und im Triathlon jedoch perfekt geradeaus laufen. Uns ist es gelungen die widersprüchlichen Anforderungen zu vereinen. Lange Kettenstreben und ein langer Reach gewährleisten einen sicheren Geradeauslauf, der steile Lenkwinkel von 73,25 Grad hält das Speedmax CF in Verbindung mit den eher kurzen Vorbauten in den Kurven agil. Mit den innovativen Rake Shift Einsätzen kann das Fahrverhalten individuell verändert werden. Insgesamt stehen mit dem optionalen Bauteil drei Positionen zur Auswahl, der Nachlauf wird dabei um jeweils 2,5 mm verändert. Ein langer Nachlauf bietet etwas mehr Laufruhe, ein kurzer Nachlauf ein etwas agileres Fahrverhalten.

Auch der Vorbau ist auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Zeitfahrern und Triathleten ausgelegt. Der spezielle Triathlonvorbau ist deutlich höher als die Zeitfahrvariante und lässt sich mittels Spacern um bis zu 40 mm erhöhen.
Zudem kann bei der Triathlonversion die Sattelstützklemmung um 180 Grad im Rahmen gedreht werden. So wird ein weiter Verstellbereich von 0 mm bis 85 mm Abstand zur Mitte des Tretlagers erreicht.

Verschmelzung von
Technik und Design

Getreu dem Grundsatz der Bauhaus-Produktdesignschule „form follows function“ wurde jedes kleinste Detail durchdacht und alles Unnötige entfernt. Das außergewöhnlich klare und prägnante Design überzeugt auch die Designwelt. Das Canyon Speedmax CF gewann 2012 den begehrten red dot design award „best of the best”, den Eurobike Award sowie den German Design Award in der Kategorie public & transportation.

Designpreis Deutschland Red Dot Award

Pure Cycling.