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18.08.2014, CANYON Vuelta a burgos

Quintana-Comeback mit Rundfahrtsieg

Mit einem Paukenschlag meldet sich Nairo Quintana vom Movistar Team nach seinem Triumph beim Giro d’Italia auf der Wettkampfbühne zurück und gewinnt die Vuelta a Burgos. Beim Arctic Race of Norway dominiert Team Katusha und siegt auf drei von vier Etappen.

Quintana vor Moreno bei der Bergankunft

Besser kann man sich nicht von einer Wettkampfpause zurückmelden: In überlegener Manier holt sich Giro d’Italia-Gewinner Quintana den Rundfahrtsieg bei der Vuelta a Burgos.

Während Teamkollege Juan Lobato die Auftaktetappe vor Katushas Dani Moreno gewann, startete Quintana auf dem dritten Tagesabschnitt nach Lagunas de Neila seinen Turbo. Auf dem steilen Schlussanstieg setzte sich der Kolumbianer auf seinem Ultimate CF SLX vor Moreno auf dem Aeroad CF SLX durch und legte den Grundstein für den Rundfahrtsieg.

Quintana auch im Zeitfahren stark

Beim abschließenden Zeitfahren zeigte Quintana einmal mehr, dass er auch im Kampf gegen die Uhr mittlerweile auf Top-Niveau fährt. Auf dem 12,5 Kilometer langen Kurs landete Quintana auf seinem Speedmax CF auf Rang zwei, nur eine Sekunde hinter Zeitfahrspezialist Aleksejs Saramotins von IAM Cycling. Das Podium komplettierte ein weiteres Speedmax CF mit Quintanas Teamkollege Imanol Erviti.

In der Gesamtwertung setzte sich Quintana somit am Ende mit drei Sekunden vor Moreno durch – Doppelsieg für Canyon. “Das war ein wichtiger Sieg für mich, denn er gibt mir eine Menge Selbstvertrauen für die anstehende Vuelta a Espana”, sagte Quintana nach dem Rennen.

Team Katusha dominiert in Norwegen

Ein gelungenes Comeback nach der Tour de France absolvierte auch Katusha-Sprinter Alexander Kristoff. Beim Arctic Race of Norway gewann der Lokalmatador auf seinem Aeroad CF SLX zwei Etappen und beendete die Rundfahrt auf dem zweiten Gesamtrang.

“Es war mein erstes Rennen nach der Tour und ich bin froh, dass ich schon wieder solch eine gute Form habe, denn ich gehe mit großen Ambitionen in meine nächsten Rennen, zum Beispiel bei den Cyclassics in Hamburg”, sagte Kristoff.

Neben Kristoff setzte sich auch Simon Spilak brillant in Szene. Auf der einzigen Bergetappe zündete der Slowene den Turbo, holte sich den Tagessieg und rundete damit den überragenden Auftritt des Katusha Teams am nördlichen Polarkreis eindrucksvoll ab.