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21.08.2014, CANYON vuelta a espana 2014

Purito und quintana mit großen ambitionen

Alto Cumbres Verdes, Aramon Valdelinares, Alto Monte Castrove: Zugegeben, Namen wie Alpe d'Huez oder Col du Tourmalet klingen in den Ohren der meisten Radsportfans vertrauter. Allerdings haben es auch die Bergankünfte der 69. Vuelta a Espana ordentlich in sich.

Und immer wenn es ins Hochgebirge geht, spielen die beiden Canyon-Teams der UCI WorldTour eine gewichtige Rolle. Das Movistar Team schickt mit Giro d'Italia-Sieger Nairo Quintana und der aktuellen Nummer eins der WorldTour Alejandro Valverde gleich zwei der besten Rundfahrer der Welt ins Rennen.

Historischer Sieg für Quintana und Canyon beim Giro d'Italia

Quintana oder Valverde? Rennverlauf wird entscheiden!

Dass gleich beide Movistar Team-Stars in Spanien an den Start gehen, freut auch Teamchef Eusebio Unzué. Festlegen auf einen Kapitän will sich der 59-Jährige im Vorfeld der Rundfahrt aber noch nicht: "Der Rennverlauf selbst wird entscheiden, wer von beiden die Leaderrolle in Spanien übernehmen wird."

Die Voraussetzungen dafür bringen beide mit: Quintana hat bei seinem Giro-Triumph im Mai bewiesen, dass er trotz seines jungen Alters imstande ist, ein Team zu führen – sowohl im Rennen als auch außerhalb. Valverde ist bei jeder Grand Tour ein Garant für einen Spitzenplatz. Die Vuelta gewann er bereits 2009 und beendete sie fünf Mal auf dem Podium.

"Ich würde sagen, dass in den letzten Jahren keine große Landesrundfahrt dermaßen stark besetzt war wie die diesjährige Vuelta", sagt Unzue. Wirft man einen Blick auf die Startliste, wird klar, was Unzué meint: Froome, Contador, Horner, Uran, Evans, van den Broeck. Dazu noch Quintana und Valverde – kaum ein Weltklasse-Rundfahrer, der sich in Spanien nicht die Ehre gibt. Dazu kommt die junge Garde mit Aru, Talansky, Pinot, Dan Martin, Barguil, Chaves. Top Radsport garantiert.

Erfolgreiche Tour de France für Canyon Profis

Purito und Moreno führen Team Katusha an

Zwei, die auf der Liste der Favoriten noch fehlten, sind Joaquim "Purito" Rodríguez und Dani Moreno. Die beiden Spanier werden bei der Vuelta als Speerspitzen des Katusha Teams fungieren und die Konkurrenz vor schwierige Aufgaben stellen.

Nach dem unglücklichen Frühjahr mit Stürzen und Verletzungen hat Purito bei der Tour de France im Juli bewiesen, dass er wieder an sein Topniveau herankommen kann. Moreno absolvierte mit seinem zweiten Gesamtrang bei der Vuelta a Burgos in der vergangenen Woche eine gelungene Generalprobe und musste sich lediglich Quintana geschlagen geben.

Quintana-Comeback mit Rundfahrtsieg in Spanien

Anspruchsvolle Strecke mit acht Bergankünften

Neben dem Movistar Team und Katusha werden am 23. August beim Teamzeitfahren in Jerez de la Frontera 20 weitere Mannschaften an den Start der Vuelta gehen. Abgesehen vom Auftakt-Teamzeitfahren stehen 46 weitere Zeitfahrkilometer auf dem Programm, verteilt auf ein 36 Kilometer langes Einzelzeitfahren in Aragonien und ein 10 Kilometer kurzes Einzelzeitfahren zum Abschluss in Santiago de Compostela. Dazu kommen acht Bergankünfte und zwei Hügel-Finals.

"Es scheint als würden die Berge die Hauptrolle im Kampf um den Sieg spielen", gibt Unzué seine Einschätzung der Strecke ab: "Doch mit so vielen starken Kletterern könnten am Ende auch die 46 Kilometer Zeitfahren über Sieg oder Niederlage entscheiden."

Egal ob beim Zeitfahren, am Berg oder in Ausreißergruppen: Mit dem Speedmax CF, dem Ultimate CF SLX und dem neuen Aeroad CF SLX sind die Profis des Movistar Teams und Katusha für alle Rennsituationen mit den bestens Rädern der Welt ausgerüstet.

Team Katusha bei der Vuelta: Joaquim Rodriguez, Daniel Moreno, Alberto Losada, Giampaolo Caruso, Alexander Kolobnev, Juri Trofimov, Sergei Chernetckii, Eduard Vorganov, Dmitriy Kozonchuk

Movistar Team bei der Vuelta: Nairo Quintana, Alejandro Valverde, Adriano Malori, Javi Moreno, Jonathan Castroviejo, Andrey Amador, José Herrada, Imanol Erviti, Gorka Izagirre