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25.08.2014, CANYON Sahne-Wochenende für Canyon Profis

Kristoff siegt in Hamburg – Movistar Team dominiert Vuelta

Sahne-Wochenende für Team Katusha und das Movistar Team: Während Alexander Kristoff den nächsten Statement-Sieg bei den Vattenfall Cyclassics einfährt, holt sich das Movistar Team bei der Vuelta das Teamzeitfahren und das Rote Trikot. Das Speedmax CF und das Aeroad CF SLX glänzen dabei.

Eigentlich hatte es keinen Beweis mehr erfordert, doch am Wochenende hat Alexander Kristoff einmal mehr eindrücklich demonstriert, dass der Katusha Sprinter den Sprung in die absolute Weltklasse geschafft hat.

Nach seinem Triumph beim Radsport-Monument Mailand-Sanremo im Frühjahr und den beiden Etappensiegen bei der Tour de France gewann der Norweger die Vattenfall Cyclassics und schreibt damit ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Team Katusha und in der des Aeroad CF SLX.

Mit seinem 14. Saisonsieg hat Kristoff in dieser Saison nun mehr UCI-Rennen gewonnen als jeder andere Profi – Chapeau Alex!

Kristoff: Hamburg eines meiner Lieblings-Rennen

“Ich mochte das Rennen in Hamburg schon immer. Seit ich Profi bin, bin ich hier jedes Jahr gefahren, habe aber nie gewonnen. Jetzt habe ich es endlich geschafft – und natürlich gehört Hamburg nun umso mehr zu meinen absoluten Lieblingsrennen”, sagte Kristoff im Ziel.

Die meisten seiner Sprinter-Rivalen hatten am bis zu 15 Prozent steilen Waseberg Probleme mitzuhalten und fielen zurück. Kristoff hingegen überquerte den Berg mit den Besten und wurde von seinen Teamkollegen Pavel Brutt und Marco Haller mustergültig ins Finale pilotiert, wo seinem dynamischen Antritt niemand mehr folgen konnte.

“Es ist eine von Alex’ Stärken, einen langen Sprint zu fahren und auch die Zielgerade kam ihm entgegen”, sagte Kristoffs Sportlicher Leiter Torsten Schmidt nach dem Rennen: “Ich arbeite nun schon seit mehreren Jahren mit ihm zusammen und freue mich wahnsinnig über seine positive Entwicklung.”

Traumstart für Movistar Team bei der Vuelta a Espana

Exakt zwei Jahre nach dem Sieg im Teamzeitfahren von Pamplona wiederholte das Movistar Team den Triumph beim Auftakt der diesjährigen Vuelta a Espana.

Ausgestattet mit der Zeitfahrmaschine Speedmax CF benötigte die Equipe um Nairo Quintana und Alejandro Valverde für den 12,6 Kilometer langen Kurs in Jerez de la Frontera sechs Sekunden weniger als Cannondale und Orica Greenedge.

Castroviejo erster Mann in Rot

Als erster Movistar Team-Fahrer überquerte der baskische Zeitfahrspezialist Jonathan Castroviejo den Zielstrich und übernahm wie vor zwei Jahren das Rote Trikot des Gesamtführenden.

“Alle neun Fahrer haben das heute perfekt gemacht”, sagte Castroviejo nach der Siegerehrung: “Ich hatte die Ehre, das Rote Trikot überzustreifen, aber der Dank geht an das ganze Team.”

Rotes Trikot wechselt innerhalb des Teams

Die zweite Etappe am Sonntag führte über 175 relativ flache Kilometer von Algeciras nach San Fernando, wo Nacer Bouhanni am Ende den Massensprint für sich entschied. Bester Movistar Team-Fahrer war Valverde als 21., Castroviejo kam als 100. ins Ziel.

Durch diese Differenz bei der Zielreihenfolge bei Zeitgleichheit in der Gesamtwertung musste Castroviejo das Rote Trikot an seinen Teamkollegen Valverde abgeben. “Ehrlich gesagt war es nicht der Plan, dass ich heute die Gesamtführung übernehme”, erklärte Valverde, den man vom Teambus wieder zurück zur Siegerehrung holen musste: “Aber das Finale war recht nervös und ich musste weit vorne fahren, um keinen Zeitverlust durch Risse im Feld zu riskieren. Ich wusste gar nicht, dass ich der neue Führende war.”

In den kommenden Tagen weist das Streckenprofil einige Hügel und Berge auf, sodass das Movistar-Team hellwach sein muss, um das Rote Trikot zu verteidigen. Mit Valverde und Quintana, die sich zurzeit beide in einer tollen Verfassung befinden, sollte dieses Unterfangen allerdings möglich sein.