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06.10.2014, CANYON SWIM.CANYON.RUN #AlohaSpeedmax

Ironman Hawaii Update #1

Ironman Hawaii, der Mythos lebt! Willkommen zur Race Week in Kailua-Kona. In fünf Tagen steigt auf Big Island das wichtigste Triathlonrennen des Jahres unter dem Motto: Swim.Canyon.Run. Von den Canyon-Heroes, die hier mit den besten Profis der Welt an den Start gehen, werden zwei zu den Favoriten gezählt: Leanda Cave und Nils Frommhold. „Ich bin heiß auf das Rennen“, sagt Nils, der vor wenigen Wochen bereits Fünfter bei der Weltmeisterschaft im Ironman 70.3 in Kanada wurde. Jetzt will der 28-Jährige bei seinem Debüt auf Hawaii auf der doppelten Streckenlänge um eine Top-Platzierung kämpfen. Canyon-Hero Leanda weiß, wie sich Siege auf Hawaii anfühlen. 2012 gewann die Britin nach der WM im Ironman 70.3 auch auf Hawaii, und sie gehört wieder zum engsten Favoritenkreis.

Bis das Rennen am Samstag startet, brennt in Kona die Luft. Die meisten der mehr als 2000 Athleten aus aller Welt sind in den vergangenen Tagen am kleinen Flughafen von Kailua gelandet, um in der heißen Lavawüste mit sich selbst, der Natur und den Konkurrenten zu kämpfen. Diejenigen, die wie die Canyon-Heroes Nils und Boris Stein zum ersten Mal in ihrer Karriere hier landen, staunen erst einmal über die kleinen Bambushütten, die niemand als Terminal bezeichnen würde. Aber es ist vor allem die schwüle Hitze, die einem nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug entgegenschlägt. An diese feuchtwarme Luft können sich auch Kona-erfahrene Athleten wie Leanda und die Canyon-Altersklassenstarterin Nina Keul nur schwer gewöhnen. „Vor der Hitze habe ich großen Respekt“, erklärt Boris, „für mich sind das Klima und die sportliche Konkurrenz ein großer Reiz.“

Kona ist der Melting Pot des Triathlons, hier sind die besten Athleten der Welt am Start. In der Rennwoche ist die sonst so verschlafene Kleinstadt am Pazifik so bunt wie New York, der Alii Drive ist die pulsierende Fifth Avenue. Allerdings ist all das, was auf den Bildern des Ironman Hawaii zwischen dem Alii Drive und der Palani Road immer so groß aussieht, in Wirklichkeit klein. Auf nur wenigen Quadratmetern verdichtet sich all das, was Triathlon ausmacht. Der Lifestyle, der Spirit, die Magie dieses Events ist an jeder Ecke zu spüren. „Hier herrscht ein Feeling, das einfach ansteckend ist“, sagt Nils.

In der Race Week atmet Hawaii den Ironman. Die Bars, Restaurants und Kaffees sind voller austrainierter Körper, jeden Morgen sammeln sich Hunderte Athleten am Pier, um auf der Schwimmstrecke zu trainieren, der Alii Drive ist eine 24/7-Bühne des Triathlons. Selbst auf dem viel befahrenen Queen-K-Highway hat der Sport Vorfahrt. „Caution – athletes in training“, steht auf großen gelben Warnschildern, die kaum zu übersehen sind und den Athleten beim Radtraining etwas Schutz geben.

Swim.Canyon.Run. Das ist die Mission der vier Canyon-Heroes, die am Samstag in Topform an den Start gehen. Der Countdown läuft, und der Pulsschlag steigt. Im Training sind die Athleten in der Race Week noch ein paarmal mit dem Speedmax CF auf der Wendepunktstrecke zwischen Kona und Hawi unterwegs, um sich auf den extrem böigen Seitenwind und die gnadenlose Hitze in der Lavawüste einzustellen. Du kannst schließlich so oft nach Hawaii kommen, wie du willst, aber dich wird jedes Mal neu überraschen, wie hart ein Mumuku-Fallwind zuschlagen kann.

Der Ironman Hawaii ist der ultimative Triathlon, Kona ist der Ort, an dem Triathlon-Champions wie Leanda gemacht werden. Der Alii Drive ist so laut und gleichzeitig so gnadenlos hart wie das Finale von L’Alpe d’Huez bei der Tour de France. Wer hier als Sieger durchs Ziel geht, ist im Triathlon unsterblich, so unvergänglich wie der Mythos Hawaii.