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10.10.2014, CANYON SWIM.CANYON.RUN #AlohaSPEEDMAX

Ironman Hawaii Update #3

Speedmax-Time beim Ironman Hawaii! Am Freitagnachmittag werden die Räder aller Athleten für den Renntag in der Wechselzone am Pier von Kailua-Kona eingecheckt. Während es für die mehr als 2000 Altersklassenathleten wie Canyon-Hero Nina Keul je nach Startnummer zwei unterschiedliche Zeitslots zwischen 12.00 und 14.30 Uhr sowie von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr gibt, können sich die Profiathleten aussuchen, wann sie ihre Zeitfahrmaschinen für den Race Day in die Transition Area bringen wollen. „Es ist ein richtig spannender Moment so kurz vor dem Rennen“, sagt Canyon-Profi Nils Frommhold, „die Vorfreude und die Anspannung sind gleich groß.“

Heute werden Nils genauso unsere Titelaspirantin und 2012er-Siegerin Leanda Cave sowie Boris Stein noch ein letztes Mal eine kurze Ausfahrt mit ihrem Speedmax CF machen, um zu schauen, ob alles passt fürs Rennen – dann geht es in diesen engen Tunnel der Fokussierung auf das Rennen. Es ist ein Tag, der sich immer etwas merkwürdig anfühlt so kurz vor dem wichtigsten Startschuss des Jahres. Die Nervosität der Athleten ist extrem in diesem Moment, denn sie wissen, dass sie nichts mehr tun können vor dem Rennen außer warten.

„Meine ganze Saison ist gut verlaufen“, sagt Nils, „mir kann hier bei meinem ersten Start in Kona eigentlich nicht viel passieren.“ Mit dem Sieg beim Ironman South Africa im April und Rang zwei bei der Challenge Roth im Juli hat Nils zwei hervorragende Ergebnisse zeigen können, Kona könnte nun eine schöne Zugabe sein. „Ich bin in einer sehr guten Form“, sagt er, „ich kann noch nicht einschätzen, was das im Rennen genau bedeuten wird, aber gerade auf dem Rad fühle ich mich so gut, dass ich das im Wettkampf auch gerne abrufen möchte.“

Auf der Radrennbahn in Büttgen und zuletzt Anfang September in Friedrichshafen im Windkanal hat Nils sein Speedmax-Setup perfektioniert. „Bei den Bahntests haben wir die Cockpit-Einstellung frühzeitig in der Saison optimiert und zuletzt nur noch an kleinen Details gefeilt“, sagt Nils, „an einem winning team sollte man ja auch nie viel ändern.“  Die Ausstattung seines seriennahen Speedmax CF wurde auf der Basis der Erkenntnisse aus den Friedrichshafener Tests noch einmal bezüglich der Aerodynamik der Getränkeflaschen verbessert – ansonsten fährt Nils ein Rad, das jeder andere Canyon-Kunde genauso wie er auf Hochgeschwindigkeit bringen kann.

Nils ist so gut in Form auf dem Rad, dass die schwarz-gelbe Speziallackierung seines Speedmax CF mit dem Logo „Clearly Nils“ und dem roten Bären am Samstag ganz weit vorne bei der Ironman-Weltmeisterschaft auftauchen kann. „Ich will das Beste rausholen“, sagt Nils, der im September bereits Fünfter der Ironman-70.3-WM werden konnte. „Ich freue mich, dass es losgeht, die vergangenen Wochen waren schon recht lang, und die Vorbereitung auf Kona war richtig intensiv.“ Unmittelbar nach der 70.3-Weltmeisterschaft im kanadischen Mont-Tremblant war Nils gemeinsam mit Canyon-Kollege Boris nach Clermont in Florida gereist, um sich dort gemeinsam mit den weiteren deutschen Profis Andreas und Michael Raelert sowie Christian Brader auf den Ironman Hawaii einzustimmen. „Die ganze Vorbereitung auf Kona hat wirklich lange gedauert“, sagt Nils, „es wird jetzt mal Zeit, dass man zeigen kann, was man drauf hat.“ Nicht nur die deutschen Fans und Experten haben Nils am Samstag bei seinem Debüt in Kona auf der Liste der Geheimfavoriten, mal ganz davon abgesehen, dass sein Speedmax CF zu den schnellsten Rädern im Feld zählt.

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