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Die Klassiker kommen! // (c) TDWsport.com

20.02.2017, PROSPORTS Aus Liebe zu den Klassikern

Dein Canyon Leitfaden für die Frühjahrsklassiker

Es ist die schönste Zeit im Radsportkalender. Sechs Rennen über sechs Wochen, drei in Belgien, zwei in Italien, eines in Frankreich. Pavés, Murs, Kasseien und Hellinge übernehmen die Herrschaft. Hier kommt dein Fahrplan für die Klassikersaison.

DER FRÜHLING IST DA! Nichts schreit diesen Satz lauter als der Start der europäischen Radsport-Saison. Die Frühjahrsklassiker kommen! Sie sind eine einzigartige Reihe von fest verwurzelten und historischen Eintagesrennen vornehmlich in Nordeuropa.

Anspruchsvoll, fesselnd, herausfordernd: Von den bissigen Anstiegen der Flandern-Rundfahrt bis zu den brutalen Cobbles von Paris-Roubaix stehen sie in beispielloser Weise für das, was den Radsport als besonderen und außergewöhnlichen Sport ausmacht.

Spring Fever: Deine Saison beginnt jetzt – Bezwinge das Kopfsteinpflaster mit dem Canyon Rad, das am besten zu dir passt!

Vor allem die Klassikerfraktion von Katusha-Alpecin um Kristoff, Haller, Politt und Co. besteht aus knallharten Fahrern, die Cobbles zum Frühstück verspeisen und ihre wahren Stärken erst auf staubigen, verschlammten Straßen ausspielen, die eher für Traktoren als für Rennräder aus Carbon gemacht scheinen. Ihr Motto: Nicht klein beigeben, wenn der Wind von vorne und der Pflasterstein von unten kommt…

Lies hier, was du zu den wichtigsten Klassikern von Omloop Het Nieuwsblad bis Paris-Roubaix wissen musst.

Omloop Het Nieuwsblad, 25. Februar 2017

  • Aussprache: "Om-lopp Hett Nius-blaahd"
  • Spitzname: Het Volk
  • Ort: Ostflandern, Belgien
  • Länge: 198 km
  • Schlüsselstelle: Molenberg, rund 30 Kilometer vor dem Ziel
  • Art des Rennens: Kopfsteinpflaster-Klassiker
  • Kulinarische Spezialität: Augustijn Grand Cru, süßes Starkbier aus Ertvelde in Ostflandern
  • Canyon Rider To Watch: Alexander Kristoff, Aeroad CF SLX. Katusha-Alpecin-Leader, Klassiker-Spezialist, 2facher Monument-Gewinner, Wikinger. Von Februar bis April musst du den Norweger bei jedem Rennen auf dem Schirm haben. Omloop ist der Auftakt in die belgischen Cobbled Classics und deshalb wird Alex alles daran setzen, hier direkt ein Ausrufezeichen zu setzen.

 

Strade Bianche, 4. März 2017

  • Aussprache: "Straah-de Bi-ankkeh"
  • Spitzname: Montepaschi
  • Ort: Toskana, Italien
  • Länge: 175 km
  • Schlüsselstelle: Die steile Mauer in der Altstadt von Siena
  • Art des Rennens: Hügeliger Klassiker über Gravelpassagen
  • Kulinarische Spezialität: La Diana 26 Bier aus Siena und Fettuna, die toskanische Art der Bruschetta.
  • Canyon Rider To Watch: Alejandro Valverde, Ultimate CF SLX. Dreimal in den Top Ten in den letzten drei Jahren, davon zweimal auf dem Podium. Reicht es dieses Mal für den Spanier zu Platz eins auf den weißen Straßen der Toskana? Das richtige Timing in den steilen Passagen in Siena vorausgesetzt, ist Bala einer der Topfavoriten auf den Sieg. 

 

Mailand-Sanremo, 18. März 2017

  • Aussprache: "Mai-land San-rehmo"
  • Spitzname: La Classicissima, La Primavera
  • Ort: Lombardei & Ligurien, Italien
  • Länge: ca. 290 km
  • Schlüsselstelle: Die 239 Meter hohe Cipressa (Tschiieh-prrräh-ssah) und der 160 Meter hohe Poggio (Po-dschiooh) auf den finalen 20 km.
  • Art des Rennens: Sprinter-Monument
  • Kulinarische Spezialität: Aperol Spritz
  • Canyon Rider To Watch: Alex Kristoff, Aeroad CF SLX. Schon wieder Kristoff. Und zwar mit recht. Denn kaum ein Profi in den letzten Jahren liefert bei einem Monument so beständig ab wie Alex bei der Primavera. 8., 1., 2., 6. lauten seine letzten Ergebnisse. Kaum ein Profi hat nach knapp 300 km und extremen Wetterbedingungen einen derartigen Punch wie der 29-Jährige. Kommt er wieder mit der erste Gruppe über den Poggio, dann stehen die Zeichen auf Podium.

 

Gent-Wevelgem, 26. März 2017

  • Aussprache: Wie man es liest, je nach Belieben auch mit dem sonderbaren flämischen Laut für den Buchstaben g, schön tief aus dem Hals heraus. Wie bei Schlauch, Bauch oder Lauch.
  • Spitzname: Golden Oldie
  • Ort: Flandern, Belgien
  • Länge: ca. 240 km
  • Schlüsselstelle: Der bis zu 23 Prozent steile Kemmelberg.
  • Art des Rennens: Kopsteinpflaster-Klassiker für Sprinter
  • Kulinarische Spezialität: Frites Mayo, Waffeln, Hauptsache gebraten oder frittiert.
  • Canyon Rider To Watch: Viacheslav Kuznetsov, Aeroad CF SLX. Vielleicht einer der am meisten unterschätzten Fahrer im Team. Schon 2016 glänzte der 27-Jährige, wenn es über Kopfsteinpflaster ging: Platz drei in der Gesamtwertung der Wallonien-Rundfahrt und ebenso Platz drei bei Gent-Wevelgem zeitgleich hinter den beiden Top-Fahrern Peter Sagan und Sep Vanmarcke.

 

Ronde van Vlaanderen, 2. April 2017

  • Aussprache: "Ron-deh vahn Vlahn-der-in"
  • Spitzname: Vlaanderens mooiste (Flanderns Schönste), Die Ronde
  • Ort: Flandern, Belgien
  • Länge: 260 km
  • Schlüsselstelle: Das Hellinge-Kasseien-Doppel Oude Kwaremont und Paterberg, ca. 15 km vor dem Ziel.
  • Art des Rennens: Klassiker-Monument
  • Kulinarische Spezialität: Trappistenbier, beispielsweise Achel oder Westvleteren.
  • Canyon Rider To Watch: Imanol Erviti, Aeroad CF SLX. Kaum ein anderer Fahrer stellt sich derart loyal in den Dienst seiner Kapitäne. Als Nairo Quintana bei der letztjährigen Vuelta das rote Trikot trug, fuhr Imanol die halbe Spanienrundfahrt von vorne. Dass der 1,90m-Schlaks es auch auf eigene Faust kann, zeigte er im vergangenen Jahr bei der Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix, als er jeweils in die Top Ten fuhr. Dem Spanier liegen brettharte Rennen und durch sein relativ hohes Gewicht rollt er gut über die Pflastersteine.

 

Paris-Roubaix, 9. April

  • Aussprache: "Parii Ruu-bääh"
  • Spitzname: Königin der Klassiker, Hölle des Nordens
  • Ort: Département Nord, Frankreich
  • Länge: 257 km
  • Schlüsselstelle: Die rund 50 km über teils brutalste Pavé-("Pah-weeh") Sektoren. Vor allem Carrefour de l'Arbre und Trouée d’Arenberg.
  • Art des Rennens: Klassiker-Monument
  • Kulinarische Spezialität: Crêpes mit Nutella
  • Canyon Rider To Watch: Tony Martin, Aeroad CF SLX."Ich möchte mich gerne bei den Klassikern schon zeigen. Vor allem Paris-Roubaix ist ein Rennen, das mir persönlich liegt", sagte Tony schon bei der Teamvorstellung im Dezember. Schon im vergangenen Jahr eskortierte er in beeindruckender Manier Tom Boonen in der Spitzengruppe durch den Wald von Arenberg. Bei der vierten Tour-Etappe 2015, die teilweise über die Strecke von Paris-Roubaix führte, überraschte er alle und gewann als bärenstarker Solist.

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