Image

Movistar Team, Sieger der Teamwertung des 100. Giro d'Italia // Photo: TDWsport.com

29.05.2017, PROSPORTS Giro d'Italia

Bravo!

Von den Traumstränden Sardiniens über die majestätischen Gipfel der Dolomiten bis hin zum Herzschlagfinale in Mailand: Der 100. Giro versprach Spektakel – und er enttäuschte uns nicht.

Manchmal siegt man, und manchmal lernt man dazu. Nairo Quintana verpasste beim 100. Giro d'Italia sein großes Ziel, zum zweiten Mal nach 2014 die Italienrundfahrt zu gewinnen. Doch wie knapp das Rennen war, belegt der Fakt, dass der Giro nach 3615 Kilometern erst mit den letzten Pedalzügen entschieden wurde. Es gibt Rennen, da entscheiden Nuancen. Dann analysiert man, lernt daraus - und kommt stärker als je zuvor zurück.

Doch der diesjährige Giro war noch viel mehr als der Kampf um den Dreizack. Er war der beste Beweis dafür, dass Radsport ein absoluter Teamsport ist. Über die kompletten drei Wochen war das Movistar Team an der Spitze des Feldes präsent. Egal ob auf Flachetappen oder im Hochgebirge - Nairo konnte sich jederzeit auf seine acht Teamkollegen verlassen. An seinem Sieg auf der Blockhaus-Etappe hatten die "Blauen" einen riesigen Anteil. 

Durch die durchweg starke Fahrweise, die Etappensieg von Nairo und Gorka Izagirre auf dem 8. Tagesabschnitt, verdiente sich die spanische Mannschaft zu recht den Sieg in der Teamwertung des Giro. 

Nairos Fokus richtet sich nun voll und ganz auf die Tour de France. Nach der Grand Tour ist vor der Grand Tour. Dort will sich der Kolumbianer endlich seinen #SueñoAmarillo, den Traum von Gelb, erfüllen.