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14.07.2017, CANYON This is me

Rick Zabel

This Is Me! 10 kurze Fragen – 10 knackige Antworten. So lautet die simple Formel unseres neuen Formats, bei dem Canyon Athleten Einblicke in ihr Leben als Radprofi und Privatperson geben. Während seiner ersten Teilnahme bei der Tour de France spricht Rick Zabel vom Team Katusha-Alpecin über seine Eindrücke von der Frankreich-Rundfahrt, unterschätzte Fahrer in seinem Team und warum er gerne einmal einen Tag mit Marcel Schmelzer von Borussia Dortmund tauschen würde.

1.       Welcher ist dein Lieblingsanstieg im WorldTour-Kalender?

Rick: Klasse Frage zum Einstieg! Das ist so als würde man einen Bergfahrer fragen, welche seine Lieblings-Sprintankunft ist (lacht). In meiner noch recht jungen WorldTour-Karriere bin ich noch nicht allzu viele Berge gefahren. Deshalb ist die Auswahl noch entsprechend klein. Einer meiner Lieblingsberge ist der Waseberg in Hamburg, denn er ist nicht allzu schwer und im Normalfall komme ich da als Sprinter immer ordentlich mit rüber. Massiv beeindruckt hat mich der Mortirolo beim Giro d'Italia 2014. Weil der jedoch sehr schwer zu fahren ist, gehört er nicht unbedingt zu meinen Lieblingen.

2.       Welches ist dein Lieblingsrennen im WorldTour-Kalender?

Rick: Da fallen mir drei Rennen ein: Mailand-Sanremo, weil es ein Sprinterklassiker ist. Paris-Roubaix, weil es jedes Mal etwas ganz Besonderes ist, bei einem derart krassen Rennen dabei zu sein. Und auch die Hamburg Cyclassics als "Heimrennen" finde ich immer sehr spannend. Und ganz aktuell natürlich die Tour de France, die ich zum ersten Mal bestreite. Ein riesiges Spektakel, ein großes mediales Ereignis und es wird hier noch eine Spur härter gefahren als in anderen Rennen. 

3.       Mit welchem Fahrer im Peloton würdest du gerne einmal in einem Team fahren?

Rick: Ganz klar Peter Sagan. Extrem cooler Typ, super Fahrer. Er beeindruckt mich sowohl was seine fahrerischen Skills angeht als auch von seinem Auftreten und lässigen Lebensstil. Außerdem würde ich gerne mal mit Jasha Sütterlin vom Movistar Team zusammen fahren, weil es ein guter Freund von mir ist. Genauso wie Taylor Phinney, mit dem ich mich bei BMC super gut verstanden habe.

4.       Dein Lieblings-Trainingsrevier ist?

Rick: Mallorca und Sauerland, weil ich mich dort am meisten aufhalte und daher auch am häufigsten trainiere. An beiden Standorten geben die Straßen alles her, was ich zum Training benötige.

5.       Wer ist der am meisten unterschätze Fahrer in deinem Team?

Rick: Jhonatan Restrepo und Viacheslav Kuznetsov. Sie werden nicht unbedingt unterschätzt, aber ich bin davon überzeugt, dass in den beiden noch sehr viel Potenzial steckt. Außerdem denke ich, dass unsere beiden deutschen Fahrer Nils Politt und Marco Mathis in Zukunft noch ordentlich für Furore sorgen werden. Den beiden traue ich in den kommenden Jahren sehr viel zu.

 RICK ZABEL FÄHRT DAS AEROAD CF SLX

6.       Wenn du nicht Radprofi geworden wärst, dann wärst du jetzt?

Rick: Dann würde ich gerne etwas im Fernsehen machen. Mein Traumberuf wäre Schauspieler, denn ich kann auch ein ganz guter Entertainer sein. Ich denke, das würde mir liegen. Genauso wie Musiker. Ich würde super gerne auch in einer Rockband spielen, Musik machen und dabei die Welt kennenlernen.

7.       Welche Persönlichkeit im Radsport-Umfeld beeindruckt dich besonders?

Rick: Aus dem Radsport fällt mir da aktuell keiner ein. Jemand, der mich schon seit langem beeindruckt, ist Leonardo di Caprio. Zum einen bin ich ein großer Fan all seiner Filme. Und zum anderen imponiert mir, wie er sich kontinuierlich für den Umweltschutz einsetzt.

8.       Mit wem würdest du gerne einmal einen Tag tauschen?

Rick: Marcel Schmelzer! Er ist einer meiner absoluten Lieblingsspieler und Kapitän von Borussia Dortmund. Ich bin großer Fußballfan und es würde mich brennend interessieren, wie professionell Fußballer arbeiten, wie sie trainieren, wie sie miteinander umgehen. Wir Radprofis sind zwar auch Teamsportler, allerdings fahren wir jedes Rennen mit anderen Teamkollegen zusammen.  Im Fußball ist das anders, dort bist du täglich mit den gleichen Personen zusammen. Ich denke, da entsteht eine andere Gruppendynamik als im Radsport.

9.       Welchen Luxus gönnst du dir hin und wieder?

Rick: Mein Luxus heißt Haribo! Mit Gummibärchen kann man mein Herz erobern, soviel steht fest!

10.   Welche Sportart außer Radsport interessiert dich am meisten?

Rick: Ganz klar Fußball! Ich bin schon seit langer Zeit großer BVB-Fan und der Fußball nimmt einen großen Platz in meinem Leben ein.

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