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Foto: Tino Pohlmann

11.09.2017, PROSPORTS Canyon bei der Tour of Britain

60 Sekunden Mit Alexander Kristoff

Als ehemaliger Sieger von Mailand-Sanremo und der Flandern-Rundfahrt war Alexander Kristoff sicherlich einer der bekanntesten Namen bei der diesjährigen Tour of Britain. Am Rande der Rundfahrt haben wir uns mit dem Norweger vom Team Katusha-Alpecin unterhalten, der das Rennen als Vorbereitung für die bevorstehende WM im eigenen Land nutzte.

Alex, du hast in den letzten Jahren zahlreiche Siege bei allen Arten von Rennen eingefahren. Welcher war dein wichtigster Erfolg beim Team Katusha-Alpecin?

Ganz klar die Flandern-Rundfahrt 2015. Meiner Meinung nach ist es das größte und prestigetächtigste Rennen überhaupt. Für mich als Klassikerfahrer einfach das Größte. Ich bin mit diesem Rennen aufgewachsen, habe früher am TV keine Ausgabe verpasst und jetzt dort mitfahren und auch noch gewinnen zu dürfen, macht mich extrem stolz und zufrieden.

Ende September finden im norwegischen Bergen die Weltmeisterschaften statt. Welchen Stellenwert hat die WM im eigenen Land für dich? Was rechnest du dir aus?

Eine WM im eigenen Land ist natürlich etwas ganz Besonderes. Eine Chance, die du wahrscheinlich nur einmal in deinem Sportlerleben bekommst. Dementsprechend hat das Rennen für mich einen enorm hohen Stellenwert. Es ist mein großes Ziel in dieser Saison und ich denke sehr oft daran. Nun versuche ich, in der restlichen Zeit meine Form so gut wie möglich aufzubauen, beispielsweise durch meine Teilnahme bei der Tour of Britain. Und dann werden wir Ende September schauen, was möglich ist.

Welcher war für dich der bis dato härteste Tag im Sattel in dieser Saison?

Die beiden Tage nach meinem Sturz bei der Tour de France. Meine Wunden heilten nicht richtig ab, waren geschwollen und ich hatte einfach keine Energie mehr, weil ich sehr schlecht geschlafen hatte. Letztendlich gibst du eine Tour de France aber nicht so einfach auf und ich habe mich bis Paris durchgebissen. 

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