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Hannah Barnes bei der OVO Energy Women's Tour. // Foto: Velofocus/Sean Robinson

19.06.2018, WMN CANYON//SRAM Racing bei der OVO Energy Women’s Tour

60 Sekunden mit Hannah Barnes

Hannah Barnes ist eine der interessantesten Fahrerinnen im gesamten Frauen-Peloton. Mit ihren erst 25 Jahren fährt sie schon seit drei Jahren für CANYON//SRAM Racing und hat bereits mehrere Profi-Siege in ihren Palmares. Am Rande der OVO Energy Women’s Tour haben wir mit Hannah gesprochen und ihr ein paar schnelle Fragen gestellt.

Was macht die Strecken hier in Großbritannien so einzigartig und so interessant für WorldTour-Rennen?

Dass es immer entweder rauf oder runter geht und es praktisch keine ebenen Passagen gibt. Die Strecken sind sehr kurvenreich, du weißt also nicht, was in ein paar hundert Metern auf dich zukommt. 

Wie viel Druck lastet bei deinem Heimatrennen auf dir?

Schon eine ganze Menge, allerdings mache ich mir selbst wohl den größten Druck. Es ist natürlich immer etwas ganz Spezielles, zuhause Rennen zu fahren.

Hast du irgendwelche Rituale, die du vor dem Rennen durchführst?

Nicht wirklich. Meine Glückszahl ist die vier, wenn meine Rennnummer also vier ist, eine vier in sich hat oder sich auf vier addieren lässt, dann bin ich glücklich (lacht).

Welches ist das wichtigste Utensil für Rennen in Großbritannien?

Alles, was wasserdicht ist.

Welcher war dein bisher härtester Tag im Sattel in dieser Saison?

Etappe 3 bei der Women’s Tour! Ich hatte mehrere Tage Magenschmerzen und diese Etappe war echt hart.

Die nationalen Meisterschaften stehen vor der Tür. Welchen Stellenwert hat das britische Landesmeistertrikot für dich?

Einen sehr großen! Ich trug es in der vergangenen Saison und ich muss schon sagen, dass ich es vermisse. In diesem Jahr will ich besonders im Zeitfahren ein gutes Rennen fahren. Darauf wird in diesem Jahr mein Fokus liegen.

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