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Foto: Tino Pohlmann

26.06.2018, PROSPORTS Marcel Kittel bei der Tour de France 2018

Der Kopfrennfahrer

Marcel Kittel ist der endschnellste Sprinter auf diesem Planeten. Doch um die großen Siege bei der Tour de France einzufahren, müssen bei ihm alle Parameter stimmen, muss er sich im Flow fühlen. Zwei der wichtigsten Voraussetzungen dafür stimmen bereits: sein Körper und sein Bike.

Gut ein halbes Jahr fährt Marcel Kittel nun für das Team Katusha-Alpecin, wo er zusammen mit seinem ehemaligen Mannschaftskollegen Tony Martin für Siege sorgen soll. Vor allem die großen Rennen hat der 30-Jährige im Visier. Seinen Wechsel begründete Kittel damit, keine Kompromisse mehr eingehen zu wollen, „was mein sportliches Hauptziel, die Tour de France, betrifft“.

Satte 14 Tour-Etappensiege hat Kittel bereits auf seinem Konto. Allein fünf davon fuhr er im vergangenen Jahr ein. "Das sind fünf schöne Erinnerungen", sagt Kittel, „dazu kommt aber auch eine schlechte." Sein Sturz auf der 17. Etappe beendete alle Hoffnungen, im Grünen Trikot auf die Champs-Élysées einzubiegen.

Kittel: der endschnellste Fahrer der Welt

Damit seine 6. Tour-Teilnahme weniger leidvoll endet, inspizierte der Arnstädter bereits im April die ersten Etappen der diesjährigen Großen Schleife und gibt sich optimistisch: "Wenn ich merke, dass es läuft und dass ich eine Chance auf das Grüne Trikot habe, werde ich sicherlich nicht aufgeben", sagt Kittel.

Und genau darauf wird es ankommen: dass es läuft. Kittel ist ein absoluter Kopfrennfahrer. Wenn es bei ihm läuft, wenn er im Flow ist und ein gutes Gefühl hat, dann kann ihn kein anderer schlagen. Dann ist er der endschnellste Fahrer der Welt.

PROFISPORT BEI CANYON

Aeroad CF SLX + Kittels Statur = unschlagbar

Die Voraussetzungen dafür werden von zwei wesentlichen Faktoren bestimmt. Zum einen von seinem Körper. Mit seiner athletischen Statur und seinen perfekten Hebelverhältnissen ist Kittel in der Lage, kurzzeitige Wattwerte jenseits der 2000er Marke zu treten. Zudem kann er seine Maximalbelastung länger halten als die meisten anderen Topsprinter.

Faktor zwei ist sein Arbeitsmittel: Das Aeroad CF SLX ist eine Waffe im Kampf um Zehntelsekunden im Zielsprint. Als eines der schnellster Aero Bikes überhaupt vereint es herausragende aerodynamische Werte mit den klassischen Parametern des Rahmenbaus wie maximale Steifigkeit bei minimalem Gewicht, optimale Komfortwerte und herausragende Fahreigenschaften.

Aeroad CF SLX: effiziente Performance und maximale Geschwindigkeit

Vollblut-Racern wie Kittel kommt die PRO Geometrie des Aeroad mit einem Stack-to-Reach-Wert von unter 1,45 entgegen. Sie ermöglicht eine aerodynamisch optimierte Sitzposition für effiziente Performance und maximale Geschwindigkeit.

Am Aeroad CF SLX-Rahmen haben wir die Tretlagersteifigkeit um 19 Prozent und die Lenkkopfsteifigkeit um 15 Prozent verbessert – und das bei 13 Prozent verringertem Gewicht.

Optimale Bedingungen also für Kittel, um seine brachiale Power zu 100 Prozent in Vortrieb umzusetzen – und so möglicherweise einen minimalen, aber entscheidenden Vorsprung herauszufahren.

Chance auf DAS Gelbe Trikot

Die Vorzeichen stimmen also. Vieles wird davon abhängen, ob er diese direkt zu Beginn in ein Erfolgserlebnis transferieren kann.

Dann wäre sogar das Gelbe Trikot drin, denn an Tag eins der Tour wartet auf die Fahrer eine Flachetappe mit möglichem Massensprint. Hoffentlich mit einem Marcel Kittel, bei dem es läuft.

MARCEL KITTELS RAD: AEROAD CF SLX

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