Image

Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com

28.07.2014, CANYON Tour de france 2014

CAnyon Profis erfolgreich

Die 101. Ausgabe der Tour der France fand gestern ein Ende auf der traditionellen Schlussetappe mit dem Ziel auf den Champs-Élysées im Herzen Paris’. Zwischen den Straßen von Yorkshire und dem Prachtboulevard der französischen Hauptstadt lagen 21 Etappen und 3664 strapaziöse und aufregende Kilometer. Neben Vincenzo Nibali, der überlegen das Gelbe Trikot eroberte, hatten auch Team Katusha und das Movistar Team einige Gründe, während des größten und wichtigsten Rennens des Jahres zu feiern.

Kristoff angekommen in der Weltelite

Nach seinem Sieg beim Monument Mailand-Sanremo im Frühjahr bestätigte Alexander Kristoff deutlich, dass er mittlerweile in der Riege der Weltklasse-Sprinter angekommen ist. Nach zwei zweiten Plätzen auf den Tagesabschnitte 4 und 6 holte der Norweger bei den Etappen 12 und 15 zum großen Schlag aus und gewann seine ersten beiden Tour de France-Siege auf seinem neuen Aeroad CF SLX.

Beide Siege von Kristoff wurden erst durch die herausragende Unterstützung seiner Teamkollegen, allen voran Luca Paolini, möglich.

Als einziger der Sprinter war Kristoff in der Lage, Deutschlands Top-Sprinter Marcel Kittel im Schlusssprint in Paris Paroli zu bieten, auch wenn es nicht ganz zum ganz großen Coup gereicht hatte und Kristoff als Zweiter über die Ziellinie raste.

Durch seine beiden Etappensiege war es nicht nur für Kristoff selbst die bislang erfolgreichste Tour, sondern auch für das Team Katusha. Das sah auch Teamchef Viacheslav Ekimov so: “Ich denke es war die bislang beste Tour für Team Katusha, aber wir werden unsere Erfahrungen für unsere weitere Entwicklung nutzen. Ich danke dem ganzen Team für die harte Arbeit, den unermüdlichen Einsatz und den Erfolg, den wir davongetragen haben.”

 

 

Valverde knapp am Podium vorbeigeschrammt

Mit nur zwei Sekunden Rückstand auf Platz drei ging Alejandro Valverde ins abschließende Zeitfahren am Samstag über 54 Kilometer. Der Movistar Team-Kapitän war über die gesamte Tour einer der konstantesten Fahrer und hatte lange Zeit Platz zwei der Gesamtwertung inne.

Auf den letzten kräftezehrenden Pyrenäen-Etappen verlor der Spanier allerdings etwas Zeit auf seine Rivalen. Zeit, die er im Zeitfahren nicht mehr gutmachen konnte.

Dennoch ist der vierte Platz in der Gesamtwertung Valverdes beste Performance bei insgesamt sieben Teilnahmen bei der Großen Schleife. Er selbst war mit seinem Abschneiden ebenfalls zufrieden: “So ist der Sport, manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Wir haben bis zum letzten Tag um das Podium gekämpft. Das bedeutet, dass wir als Team über das gesamte Rennen sehr stark gefahren sind und alles gegeben haben. […] Deswegen ist dieses Resultat alles andere als ein Misserfolg für mich.”

Canyon gratuliert allen Fahrern vom Team Katusha und Movistar Team zu einer erfolgreichen und spannenden Tour de France 2014.