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Foto: Dennis Gross

10.01.2019, CANYON Ostsee, Harburger Berge und Sachsenwald

Radfahren in Hamburg

Alex ist ein waschechter Hamburger Jung. Im Interview spricht der Triathlet über die Freiheit auf dem Rad und darüber, wie eine typische Trainingswoche bei ihm aussieht.

Moin.

Radfahren in Hamburg ist von „Hilfe, ich werde überfahren“ bis „wunderschön“.

Aus dem Stadtverkehr entkommen, habe ich eine Auswahl an vielseitigen Strecken. Das wären z.B. der Deich, der Sachsenwald im Sommer Richtung Ostsee, Harburger Berge oder der Hafen, das sind meine typischen Strecken.

Der Deich ist einfach super für Intervalle.

Und die Ostsee für open water Schwimmeinheiten.

Mein Training

Warum?

Ich mache Sport, weil ich Lust drauf habe. Ich liebe es, draußen zu sein!

Wenn ich meinen Sport nicht in jeder Sekunde lieben würde, dann wäre ich gar nicht motiviert, mich zu quälen.

Auf dem Rad fühle ich die größte Freiheit.

Effektives Training - genau nach meinem Geschmack. Es ist toll zu sehen, dass ich mich immer noch ein bisschen mehr verbessern kann.

Ich habe einen Trainer und mit ihm zusammen definiere ich meine Ziele. Ob es jetzt ein neuer FTP Wert, eine schnellere Lauf- oder Schwimmzeit oder eine Platzierung bei einem Wettkampf ist.

Mit ihm zusammen arbeite ich an meinen Schwächen.

Eine typische Woche bei mir beginnt montags mit Schwimmen oder Krafttraining. Danach geht es auf die Arbeit und im Anschluss noch einmal zum Sport. Zwei bis drei Trainingseinheiten am Tag mache ich immer.

Insgesamt strebe ich zwischen 15 und 20 Trainingsstunden die Woche an. Am meisten Zeit verbringe ich dabei auf dem Rad.

Dabei halte ich mich ziemlich strikt an meinen Trainingsplan.

Das ist natürlich viel Zeit neben einem Vollzeitjob, und nahezu meine ganze Woche ist durchgetaktet. Ehrlich gesagt ist es aber genau das, was ich will. Meine Sporteinheiten sind meine Zeit für mich und ich freue mich darauf. Meistens. Spätestens danach.

Auf dem Rad mag ich kurze intensive Einheiten am liebsten. Das bedeutet im Winter beinahe jeden Tag Indoor Cycling. Das bietet mir viel Flexibilität mein Radtraining durchzuziehen – das weiß ich wirklich zu schätzen. Es ist natürlich etwas anderes als draußen zu fahren, aber ich habe mich daran gewöhnt.

Meine Mittagspause ist jetzt leider auch vorbei.

Tschüss.