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Nils Politt im Canyon.Home in Koblenz

21.01.2019, PROSPORTS Interview mit Nils politt vom Team Katusha-Alpecin

Nils Politt: “Ich bin ein Familienmensch”

2018 war das bisher erfolgreichste Jahr in seiner Karriere. Und auch privat hat Nils Politt im vergangenen Jahr einen wichtigen Schritt vollzogen. Wir haben den Klassikerspezialisten vom Team Katusha-Alpecin zu einem Interview getroffen.

Canyon: Ab und zu mal eine Pause machen, wie hast du deinen Urlaub genutzt, bevor du jetzt in 2019 wieder in die Saison startest?

Nils Politt: Die schönste Pause, die ich 2018 vom Radfahren genommen habe, war meine Hochzeit und unsere Flitterwochen.

Canyon: Du hast 2018 die letzte Etappe der Deutschlandtour gewonnen, die endlich wieder ihren Weg in den Rennkalender gefunden hat. Dieses Jahr bekommt das Rennen schon den „2. HC“ -Status. Wie bewertest du diesen starken Neuanfang in Deutschland?

Nils: Ich freue mich, so nah an meiner Heimat, Köln, Rennen zu fahren. Richtig cool fand ich auch, dass die Strecke direkt an Canyon vorbeiführte. Die Deutschlandtour sorgt natürlich für einen Aufschwung des Radsports hier und die Aktivierung der deutschen Fans.

Canyon: Dürfen wir gemeinsam schon einen Ausblick auf dein 2019 wagen?

Nils: Dadurch, dass 2018 eine so gute Saison für mich war und ich auch mit den Ergebnissen der Frühjahrsklassiker sehr zufrieden sein kann, habe ich jetzt im Team etwas mehr Druck. Ich werde natürlich alles darangeben, an bisherige gute Leistungen anzuknüpfen und diese vielleicht auch noch weiter auszubauen.

KATUSHA ALPECIN FÄHRT 2019 AUF CANYON DISC BIKES

Canyon: Du trainierst pro Jahr sicherlich in Richtung der 30.000 Kilometer – bleibt da noch Zeit für andere Bike Einheiten nur zum Spaß?

Nils: Na klar. Ich fahre mit dem City Bike ziemlich oft zur Eisdiele und ein gemütlicher Coffeeride ist ab und an auch mal drin.

Canyon: Wie bewertest du ganz persönlich die immer stärkere Verbreitung von Virtual Reality Training und Rennen à la Zwift? Nutzt du so etwas auch?

Nils: Ab und an schon. Draußen fahren macht mir persönlich viel mehr Spaß. Auch bei Schnee und Eis – aber dann mit dem #CanyonInflite. Ihr wisst schon: outside is free.

Canyon: Hast du vor deiner Karriere als Profisportler noch andere Berührungspunkte mit dem Fahrrad gehabt?

Nils: Ja, ich bin mal Dirt Bike gefahren.

Canyon: Auf Rick Zabels Social Media Kanälen sieht man dich ziemlich oft, ihr seid also neben Kollegen auch Freunde?

Nils: Ja, auf jeden Fall. Ich habe Rick wirklich gerne, auch wenn er ab und zu ein bisschen anstrengend auf dem Zimmer ist. 

PROFISPORT BEI CANYON