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05.03.2015, CANYON Das Topeak-Ergon racing Team Siegt auf unserem LUX CF in Andalusien

Der Albanator im Interview

Erstes Rennen vorbei, erster Sieg in der Tasche. Das Cape Epic kann kommen! Alban Lakata und Kristian Hynek vom Topeak-Ergon Racing Team gewinnen das Andalucia Bike Race in Cordoba auf unserem LUX CF 29 mit neuen Sram Komponenten. Damit haben sie  die wichtigste Vorbereitung für das erste Saison-Highlight in Südafrika mit Bravour bestanden.

Grund für uns, Alban Lakata zu interviewen und zu erfahren, was zwischen diesen beiden großen Rennen alles passiert.

Glückwunsch zu Deinem Erfolg beim Andalucia Bike Race (ABR). Lass uns doch einmal über das Rennen sprechen. War es ein harter Kampf oder war eure Form einfach besser und runder als die der Konkurrenz?

Danke, es hätte nicht besser laufen können. Aber es war alles andere als einfach! Speziell bei den ersten drei Etappen mit den langen Anstiegen konnten wir bergauf nicht ganz mit den zwei Teams (Liberty Seguros und Extremadura) mithalten. Die letzten drei Etappen mit den etwas kürzeren Anstiegen und technisch anspruchsvollen Abfahrten kamen uns da mehr entgegen. Gesamt gesehen sind wir mit unserer Performance beim ABR sehr zufrieden.  

Mit welchem Bike bist Du an den Start gegangen und hat sich Dein Setup im Vergleich zum letzten Jahr verändert?

Wir waren wie auch die Jahre zuvor mit unserem Fully Lux CF 29 unterwegs. Dieses Jahr haben wir mit den Sram Laufrädern und Bremsen gleich zwei elementare Parts an unseren Bikes geändert. Auch das Cockpit von Canyon ist neu an unseren Teambikes. Da wir keinerlei technische Probleme im Rennen hatten, können wir von einer gelungenen Bewährungsprobe sprechen.

Wir haben nur noch wenige Wochen bis zum Cape Epic. Eine gelungene Generalprobe würde ich sagen. Wirst Du Dich intensiv darauf vorbereiten oder jetzt erstmal ein paar Tage durchgeatmet und Kräfte gespart?

Klar ist so ein Sieg ein perfekter Start in eine neue Rennsaison. Trotzdem wird es nicht leicht, denn das Cape Epic ist dann noch mal eine andere Liga! Jetzt heißt es zuerst mal so schnell wie möglich regenerieren, um dann noch ein paar harte Trainingseinheiten vor dem großen Showdown unterzubringen.  

Gibt es von Rennen zu Rennen verschiedene Setups oder wird in Südafrika das gleiche Setup gefahren wie in Spanien?

Wenn ein Setup mal passt, dann wird grundsätzlich das ganze Jahr nichts mehr großartig verändert. Deshalb eignete sich das Andalucia Bike Race auch ideal, um das perfekte Bike-Setup unter Rennbedingungen zu finden. Bei Eintagesrennen fahren wir meist leichtere Reifen, aber sonst bleibt alles gleich.

Wie viele einsatzfähige Räder habt ihr bei einem Rennen dabei?

Meistens bringen wir zwei gleichwertige Räder mit zu den Rennen. So hat man im Falle eines Defekts immer mindestens ein Ersatzteil mit dabei.    

Wo verbringst Du die Zeit bis zum Cape Epic und was passiert mit den Rädern bis dahin?

Nach dem ABR ging es erstmal nach Hause. Eine Woche vor dem Cape Epic Start fliege ich nach Südafrika, um mich an das dortige Klima anzupassen. Im Idealfall nimmt unser Mechaniker Peter nach einem Rennen das Racebike mit zu sich in die Werkstatt, um es einem kompletten Service zu unterziehen. Das zweite Bike bleibt dann bei mir, um darauf zu trainieren.

Ist man als so erfahrener Fahrer vor einem großen Rennen noch nervös?

Nervös bin ich nur bei Rennen, die mir sehr wichtig sind und auch bei Rennen, die man als Team bewältigen muss. Diese Teamwettbewerbe können bei mir schon mal zu einem schlechten Schlaf führen, da sich die Anzahl der möglichen Komplikationen vervielfältigt.

 

Vielen Dank für Deine Zeit. Wir drücken Dir alle die Daumen für die nächsten Rennen!

Mehr Infos zum Topeak Ergon Racing Team gibt es auf facebook. Zu Alban Lakatas Fanpage geht es hier.