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07.04.2015, CANYON Katusha-Star  gewinnt die Flandern-Rundfahrt

Alexander Kristoff - Der flämische Löwe

Alexander Kristoff holt sich bei einem der schwersten Eintagesrennen der Welt seinen zweiten Sieg bei einem Radsport-Monument und erfüllt sich einen Kindheitstraum. Gleichzeitig katapultiert sich der Katusha-Star zum Top-Favoriten für "die Hölle des Nordens".

Ein schwarzer Löwe mit roten Klauen und roter Zunge auf gelbem Hintergrund. De Vlaamse Leeuw – der flämische Löwe. Zu tausenden weht er am Wegesrand, er ist gewissermaßen das Wahrzeichen der Flandern-Rundfahrt. Wenn man ihn sieht, weiß man, dass man im Radsport-Mekka Belgiens angekommen ist.

Schon als kleiner Junge träumte Alexander Kristoff vom flämischen Löwen, stellte sich vor, wie er als Erster das gelbe Zielbanner der "Ronde van Vlaanderen" passiert. "Als Kind habe ich immer davon geträumt, die Flandern-Rundfahrt zu gewinnen", sagt der Katusha-Star in der Sieger-Pressekonferenz nach dem Rennen. Im Alter von 27 Jahren lebt Kristoff seinen Kindheitstraum.

Flandern-Rundfahrt heißt grenzenloser Enthusiasmus

Doch der Weg dorthin war hart, er war gepflastert mit "cobbles", im wahrsten Sinne des Wortes. Satte 265 Kilometer lang volle Konzentration, 19 Hellinge, bis zu 22 Prozent steile Rampen. Dazu die unzähligen Pflasterpassagen, die den Fahrern den Saft aus den Beinen ziehen.

Auf der anderen Seite der schier grenzenlose Enthusiasmus der Fans am Straßenrand, die die berüchtigten Anstiege wie Paterberg, Koppenberg oder Oude Kwaremont mit ihren Fahnen, Gesängen und Anfeuerungsrufen im Nu in ein Fußballstadion verwandeln.

Entscheidende Szene am Kruisberg

Am Kruisberg rund 25 Kilometer vor dem Ziel dann die rennentscheidende Szene: Niki Terpstra beschleunigt. Als einziger Mitfavorit erkennt Kristoff die Attacke des Niederländers als vorentscheidend und legt damit den Grundstein für seinen zweiten Sieg bei einem Monument nach seinem Triumph bei Mailand-Sanremo im letzten Jahr.

"Ich habe gedacht: Das ist ein bisschen früh, aber ich wollte ihn nicht alleine ziehen lassen", schildert Kristoff den Augenblick, als sich die beiden von dannen machten und sich über Oude Kwaremont und Paterberg bis ins Ziel nach Oudenaarde behaupteten.

Aeroad CF SLX – Made for Racing

Mit dem bisher größten Triumph seiner Karriere hat Kristoff endgültig den Schritt vom reinen Sprinter zum Klassikerjäger vollzogen. Und genauso wie der Norweger bestätigt auch das Aeroad CF SLX, dass es alles hat, um schnell zu fahren.

Ob bergauf, bergab, auf der Geraden, in der Kurve, auf Asphalt oder eben auch Kopfsteinpflaster: Das Aeroad CF SLX ist unser schnellstes Rennrad. Es beweist, dass es keines speziellen Rades für Kopfsteinpflaster bedarf, sondern der Leistung des Fahrers auf einem Rad, das Aerodynamik, Steifigkeit und Komfort bereits auf eine einzigartige Weise in seiner DNA vereint.

Kristoff: 5 Siege in 6 Tagen

Diese perfekte Verbindung zwischen Top-Fahrer und Top-Rad wird auch am kommenden Wochenende versuchen, ein weiteres Kapitel Radsport-Geschichte zu schreiben. Bei Paris-Roubaix wird Kristoff der gejagte Mann sein.

Nicht nur sein Sieg in Flandern, sondern auch seine Vorstellung in der vergangenen Woche bei den "Driedaagse De Panne-Koksijde", bei der er drei Etappen sowie das Gesamtklassement gewann, macht den "flämischen Löwen" zum Radprofi der Stunde, dessen Hinterrad in der "Hölle des Nordens" das begehrteste im ganzen Peloton sein wird.

Alex Kristoff im Interview: "Das Aeroad ist das schnellste Rad im ganzen Peloton"