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Im Ziel war Jan Frodenos Freude grenzenlos. Bei seiner dritten Langdistanz ließ er der Konkurrenz keine Chance. Foto: Felix Rüdiger - letsmakeaplan.de

06.07.2015, CANYON Frodeno gewinnt Ironman EM in Rekordzeit

mit höchsten ansprüchen zum erfolg

Olympiasieger, Langdistanz-Rookie und seit Anfang Juli: Ironman Europameister. Was Jan Frodeno bei fast 40 Grad im Schatten in Frankfurt "aufs Parkett" legte, versetzte die Triathlonwelt in Euphorie und Erstaunen: beste Radzeit, die in Frankfurt jemals gefahren wurde, beste Gesamtzeit, die in Frankfurt jemals erreicht wurde und drittbester Bikesplit der kompletten Ironman-Geschichte. Ein perfekter Tag - der jede Menge Vorarbeit erforderte.

Akribisch und hochmotiviert, so beschreiben ihn die Canyon Entwickler, die in den letzten Wochen und Monaten ständig mit Jan im Austausch standen."Wir haben seit Beginn der Zusammenarbeit sehr intensiv mit Jan gearbeitet. Er ist sehr anspruchsvoll und das kommt uns komplett entgegen. Wir treiben uns gegenseitig zu Höchstleistungen an, könnte man sagen", betont Canyon Team Liaison Manager Andreas Walzer, der auch für die Betreuung aller Canyon Triathleten zuständig ist.

Erst wurde auf der Bahn, dann auch im Windkanal an Jans optimaler Sitzposition gearbeitet – jede Kleinigkeit wurde beachtet, von den Komponenten über die Position der Trinkflaschen bis hin zur Helmwahl. Bei einer Strecke von 180 Kilometern im Wettkampf kommt jedem Sportler jedes eingesparte Watt zugute.

Das Material und die richtigen Beine sind der Schlüssel zum Erfolg

Jan zeigte sich von der Teamarbeit und dem Ergebnis restlos begeistert: "Ich bin der Canyon Crew sehr dankbar. Wir haben gemeinsam seit über einem halben Jahr an jedem Detail gefeilt und alles versucht, mich auf 180 km schneller zu machen. Gerade aerodynamisch haben wir bei gemeinsamen Tests viel herausgefunden und verbessern können. Nun habe ich wieder ein sehr großes Selbstvertrauen in mich aber vor allem auch in mein Material. In Frankfurt habe ich mich einfach nur wohl auf meinem Rad gefühlt und konnte so mein Rennen abspulen."

Diese Vorbereitung trug wesentlich dazu bei, dass Jan die Konkurrenz mit der schnellsten Radzeit (4:08 Stunden), die in Frankfurt jemals gefahren wurde, beeindruckte. Alle Zweifler mussten den Hut (oder Helm) ziehen vor dieser Leistung, die dem Schwimm- und Laufspezialisten kaum jemand zugetraut hätte. Umso mehr freute sich Jan darüber, alle überrascht zu haben – auch sich selbst.

Das erste Etappenziel in der ersten Saison mit Canyon ist erreicht

"Was ein Tag. Vor allem auf dem Rad. Ich wusste ja gar nicht, wie schnell ich tatsächlich auf 180km sein kann. Dass eine solche Radzeit herausspringt, habe ich in keiner Weise erwartet. Das soll aber nicht das Ende sein, ich werde weiterhin alles im Training geben und weiß auch, dass die Ingenieure von Canyon alles versuchen um mein Setup noch weiter zu beschleunigen. Unser Ziel ist und bleibt Kona", zeigt sich Jan bereits kampfbereit für die nächsten Monate. Dass er den heißen Temperaturen trotzen kann, hat er in Frankfurt eindrucksvoll bewiesen.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Jan und die Vorbereitung auf Kona 2016.