So findest du die richtigen Laufräder für dein Rennrad
Kaum ein Rennrad-Upgrade hat einen so transformativen Effekt wie ein neuer Laufradsatz. Ob für die Jagd aufs Podium, längere Strecken oder schnellere Feierabendrunden: die richtigen Laufräder können das Fahrverhalten deines Rennrads komplett verwandeln.
Die Herausforderung besteht darin, den passenden Laufradsatz für deine Anforderungen zu finden. Von federleichten Rädern fürs Gebirge über hohe Aero-Felgen für maximales Tempo bis hin zu komfortablen Rädern für die Langstrecke: In diesem Ratgeber erfährst du alles, was du für ein gelungenes Laufrad-Upgrade wissen musst.
Inhalt
Was zeichnet Rennrad-Laufräder aus?
Während andere Upgrades oft in die Kategorie „Marginal Gains“ fallen, zählen die Laufräder zu den größten Faktoren für die Performance deines Rennrads.
Die Felgenhöhe, das Material, das Gewicht, die Reifenkompatibilität und der Freilaufmechanismus wirken sich alle unterschiedlich auf Performance, Effizienz und Komfort aus. Außerdem können hohe Felgen, Aero-Speichen und bestimmte Freilaufmechanismen den Look und Sound deines Bikes transformieren.
All diese Merkmale bestimmen den Charakter eines Laufradsatzes, der zum gewünschten Fahrgefühl passen sollte. Dank fortschrittlicher Materialien, verschiedener Felgenprofile und spezialisierter Naben gibt es heute mehr Auswahl als je zuvor – und jedes Laufrad bringt seine ganz spezifischen Eigenschaften mit.
Laufradgrößen für Rennräder: 700c und moderne Standards
Während verschiedene Laufräder unterschiedliche Schwerpunkte setzen, haben die allermeisten Rennrad-Laufräder – neben der generellen Ausrichtung auf hohe Geschwindigkeiten auf ebenem Untergrund mit schmaler Bereifung – eines gemeinsam: den Durchmesser.
Seit den 80ern ist 700c die Standard-Laufradgröße für Rennräder – wobei die Bezeichnung sich auf den Außendurchmesser von ca. 700 mm mit Standardbereifung bezieht.
Auch wenn sich an diesem Standard auf dem Papier nichts geändert hat, haben sich Laufräder bis heute signifikant weiterentwickelt. Heute kommen – vom Einsteigermodell bis zum Profi-Equipment – meist deutlich breitere Felgen mit Reifen zwischen 25 mm und 35 mm Breite zum Einsatz. Dieser Trend zieht sich durch die gesamte Rennradbranche: Elite-Rennmaschinen wie das Aeroad sind auf optimale Aerodynamik mit Reifenbreiten zwischen 28 mm und 32 mm ausgelegt, während vielseitige Allroad-Plattformen wie das Endurace AllRoad Platz für bis zu 40 mm breite Reifen bieten.
Dazu kommen in aller Regel Scheibenbremsen, Steckachsen und Tubeless-Kompatibilität für mehr Grip und Komfort bei reduziertem Rollwiderstand.
Laufräder aus Carbon oder Aluminium?
Eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Suche nach einem neuen Laufradsatz ist die Wahl des Materials.
- Carbon-Laufräder zeichnen sich durch geringes Gewicht, aerodynamische Felgenprofile und hohe Seitensteifigkeit aus, was sie besonders bei Rennen und auf schnellen Gruppenausfahrten beliebt macht. Doch diese Vorteile haben ihren Preis. Laufräder aus Carbon sind deutlich teurer, und auch wenn sie mittlerweile beeindruckend robust sind, können sie bei Unfällen schneller zu Schaden kommen.
- Im Vergleich sind Aluminium-Laufräder nach wie vor für sehr viele Fahrer eine hervorragende Option, die auch mit dem technologischen Fortschritt mitgehalten hat. Moderne Alu-Laufräder sind leicht, langlebig, zuverlässig und wartungsfreundlich. Sie sind in der Regel nicht so aerodynamisch wie Carbon-Felgen, bieten jedoch ihre eigenen Vorzüge – beim Handling, der Haltbarkeit und natürlich auf dem Preisschild.
Beide Materialien haben ihren eigenen Charakter. All diese Eigenschaften berücksichtigen wir auch bei der Wahl der Laufräder für unsere Rennräder: Bei Einsteigermodellen wie dem Endurace CF 5 oder dem Endurace AllRoad sorgen zuverlässige Laufräder aus Aluminium für ein bestmögliches Preis-Leistungs-Verhältnis und Langlebigkeit, während unsere Vollblut-Rennmaschinen für maximale Performance auf hohen Carbon-Felgen an die Startlinie rollen. Für viele Fahrer treffen Laufräder aus Aluminium den Sweet Spot aus Vielseitigkeit und Kosteneffizienz, während Laufräder aus Carbon sich vor allem dann lohnen, wenn absolute Performance und ein optimiertes Fahrgefühl gefragt sind.
Felgenhöhe und Aerodynamik
Bei höheren Geschwindigkeiten ist der Luftwiderstand mit Abstand der wichtigste Gegner im Radsport.
Als Felgenhöhe wird der radiale Abstand zwischen der Außenkante der Felge (am Übergang zum Reifen) und dem Felgenboden (am Übergang zu den Speichen) bezeichnet. Höhere Felgen bieten aerodynamische Vorteile, da sie den Luftwiderstand durch einen glatteren Luftstrom entlang des Laufrads reduzieren, sodass hohe Geschwindigkeiten leichter aufrechterhalten werden können. Je schneller du fährst, desto mehr macht sich das bemerkbar.
Aber diese Vorteile erfordern einen größeren Materialeinsatz, der sich besonders bei Aluminium negativ auf das Gewicht auswirkt. Deshalb werden Laufräder mit mittleren bis hohen Felgen in aller Regel nur aus Carbon hergestellt. Gewicht und Aerodynamik sind allerdings nicht die einzigen Faktoren. Laufräder mit hohen Felgen können auch spürbar anfälliger auf Seitenwind reagieren, besonders bei leichten Fahrern oder auf exponierten Strecken.
Insgesamt gibt es daher drei Kategorien für Rennrad-Laufräder, die jeweils auf eine andere Balance aus Gewicht, Aerodynamik und Handling abzielen.
- Geringe Felgenhöhen (25–35 mm) überzeugen besonders im Gebirge mit geringem Gewicht und vorhersehbarem Handling.
- Mittlere Felgenhöhen (40–50 mm) treffen eine Balance zwischen Aero-Vorteilen und Vielseitigkeit.
- Hohe Felgen (50+ mm) legen den Schwerpunkt auf maximale Performance bei hohen Geschwindigkeiten.
In vielen Fällen bieten Felgen mittlerer Höhe den besten Mix aus Aerodynamik, Stabilität und Vielseitigkeit.
Wie sich Laufräder auf die Performance auswirken
Unterschiedliche Laufrad-Profile eignen sich für unterschiedliche Anforderungen. Die optimale Abstimmung der Hauptmerkmale eines Laufradsatzes auf das Streckenprofil und die Einsatzbedingungen kann einen spürbaren Vorteil in Sachen Handling, Effizienz und Fahrgefühl bringen.
Felgenbreite und Bereifung für die Straße
Rennrad-Laufräder sind in den letzten Jahren deutlich breiter geworden – mit gutem Grund, denn dadurch bieten sie mehr Komfort und Haltbarkeit. In vielen Fällen sind breitere Reifen sogar schneller.
Deshalb geht der Trend in den letzten Jahren vom traditionellen Minimalismus mit extrem schmaler Bereifung mit maximalem Luftdruck hin zu breiteren Reifen mit Tubeless-Setup für weniger Rollwiderstand bei geschmeidigem und souveränem Fahrverhalten unter Realbedingungen.
Die meisten Rennrad-Laufräder verfügen heutzutage über eine Innenmaulweite zwischen 19 mm und 25 mm und passen damit zu Reifenbreiten zwischen 25 mm und 32 mm. Dadurch entsteht ein stabilerer Reifenquerschnitt, der sich durch ein kontrollierteres und komfortableres Fahrverhalten bemerkbar macht.
Klettern und Beschleunigen: Gewicht vs. Steifigkeit
Je steiler ein Anstieg wird, desto mehr kommt es auf geringes Gewicht und gute Kraftübertragung an, während die Aerodynamik an Bedeutung abnimmt.
Leichtere Räder beschleunigen schneller und klettern effizienter, sodass du beim Klettern weniger Energie aufwenden musst, damit sie sich weiterdrehen. Und weil die Masse rotiert, machen sich Gewichtseinsparungen hier besonders bemerkbar.
Steifigkeit ist dabei genauso wichtig. Ein Rad, das sich unter Last verformt, fühlt sich träge an, während steifere Laufräder direkter auf dein Input reagieren. Die besten Laufräder zum Klettern bieten also eine Kombination aus geringem Gewicht, direkter Ansprache und kontrolliertem Handling.
Aerodynamische Effizienz: Hohe Felgen für hohe Geschwindigkeiten
Leichte Laufräder können einen entscheidenden Beitrag zu einem geringen Gesamtgewicht darstellen, aber leichter ist nicht immer schneller.
Hohe Felgen sind zwar etwas schwerer, aber bei hohem Tempo und auf langen Strecken überwiegt oft der Vorteil des verringerten Luftwiderstandes. Deshalb sind sie besonders bei Rennen, auf schnellen Gruppenausfahrten und in Zeitfahr-Szenarien beliebt, bei denen das Tempo regelmäßig über 30 km/h liegt.
Handling und Stabilität: Gute Kontrolle bei Seitenwind
Während hohe Felgen den frontalen Luftwiderstand verringern, können sie auch deutlich anfälliger für Seitenwind sein. Besonders bei geringerem Körpergewicht und für Fahrer, die das Handling von Aero-Felgen noch nicht gewohnt sind, können sich flachere Felgen bei Wind oder auf Abfahrten ruhiger und kontrollierter anfühlen.
Dieses gesteigerte Sicherheitsgefühl kann einen größeren Vorteil bieten als der reine Aero-Vorteil. Laufräder, die sich stabil und kontrollierbar anfühlen, ermöglichen höhere Geschwindigkeiten mit kontrolliertem Handling und weniger Anspannung – und somit eine bessere Performance und mehr Spaß auf dem Rad.
Die richtigen Laufräder für deinen Fahrstil
Bei der Wahl des richtigen Laufradsatzes für dein Rennrad kommt es auf die passende Balance zwischen Geschwindigkeit, Stabilität und Komfort für deinen Fahrstil und dein bevorzugtes Terrain an. Auch kleinere Unterschiede bei den Laufrädern können dein Fahrerlebnis prägen und sich nachhaltig auf den Kraftaufwand, das Handling und die Ermüdung auswirken.
Rennen und schnelle Gruppenfahrten
Wenn Geschwindigkeit deine oberste Priorität ist, sind aerodynamische Laufräder aus Carbon die erste Wahl. Je nachdem, bei welchen Bedingungen du fährst, machen sich die Performance-Vorteile der zusätzlichen Steifigkeit, der Aero-Speichen und eines fein abgestuften Freilaufs schnell bemerkbar.
Das Canyon Aeroad ist unser schnellstes Rennrad für Straßenrennen, Gruppenfahrten mit hohem Tempo und harte Solo-Sprints und verfügt über Carbon-Laufräder mit Felgenhöhen zwischen 55 und 65 mm.
Klettern und Vielseitigkeit
Wer besonders abwechslungsreiches Terrain bevorzugt, ist oft mit leichteren Laufrädern besser bedient.
Leichtere Felgen mit geringerer Höhe, die Aero-Performance mit stabilem Handling kombinieren, fühlen sich beim Klettern nicht träge an und lassen sich präziser steuern.
Das Canyon Ultimate ist das perfekte Beispiel für ein Rennrad, das mit solchen Laufrädern harmoniert. Unser leichtester Rennrad-Rahmen bringt die besten Seiten eines leichten Laufradsatzes zum Vorschein – in einem Gesamtpaket, das auf den größten Bergetappen der Welt immer wieder für legendäre Momente sorgt.
Endurance und Langstrecken-Komfort
Je länger du fährst, desto wichtiger werden Komfort und Laufruhe. Deshalb berücksichtigen entsprechende Bikes auch diese Faktoren.
Mit breiteren Felgen für Reifen zwischen 28 und 35 mm sorgen Endurance-orientierte Laufräder für weniger Ermüdung auf ausgedehnten Abschnitten mit schlechtem Untergrund und besseren Pannenschutz, während eine mittlere Felgenhöhe ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Aerodynamik und souveränem Handling bietet.
Unsere Idealvorstellung von einem Bike, das perfekt zu effizienten, aber komfortablen Laufrädern für den Langstreckeneinsatz passt, ist das Canyon Endurace . Bei allen Modellen verbauen wir moderne, breitere Felgen in Kombination mit bis zu 38 mm Reifenfreiheit bei den Plattformen CF und CF SLX sowie großzügigen 40 mm beim Endurace AllRoad für den ultimativen Mix aus Geschwindigkeit, Komfort und Vielseitigkeit.
Speziell für diese Langstreckenphilosophie haben wir unseren eigenen Canyon ED 42 CF Laufradsatz entwickelt, der mit einer ausgewogenen Felgenhöhe von 42 mm und einem breiten Profil für hochvolumige Reifen auf geschmeidigen und effizienten Vortrieb für jede Distanz ausgelegt ist.
Wichtige Merkmale von guten Rennrad-Laufrädern
Ein neuer Laufradsatz kann den Look deines Rennrads neu definieren, aber bei der Wahl neuer Laufräder sollte es nicht nur um die Ästhetik gehen. Im Hinblick auf das Fahrverhalten sind vor allem die folgenden Kriterien wichtig:
- Gewicht: Weniger rotierende Masse sorgt für schnellere Beschleunigung und effizienteres Klettern, besonders auf langen Anstiegen.
- Felgenhöhe: Höhere Felgen sind schwerer, aber reduzieren dafür den Luftwiderstand, was sich vor allem bei hohen Geschwindigkeiten auf flachem Terrain bemerkbar macht.
- Steifigkeit: Steife, leichte Laufräder beschleunigen und klettern schnell, besonders auf gutem Untergrund.
- Innenweite: Breitere Felgen sind robuster und passen zu breiteren Reifen für weniger Rollwiderstand, mehr Komfort und besseren Pannenschutz.
- Tubeless-Kompatibilität: Mit einem Tubeless-Setup werden kleinere Reifenpannen während der Fahrt automatisch versiegelt und ein geringerer Luftdruck für mehr Grip, Komfort und Kontrolle ermöglicht. Allerdings müssen die Laufräder damit kompatibel sein.
- Freilaufmechanismus: Eine schnellere Ansprache fühlt sich direkter an, was besonders auf Anstiegen und technischen Abschnitten von Vorteil ist.
- Kompatibilität mit Scheibenbremsen: Moderne Rennräder verfügen in der Regel über Scheibenbremsen, und ein passender Laufradsatz muss mit Rahmen und Gabel sowie der Bremsscheibenaufnahme kompatibel sein.
Wartung und Pflege von Rennrad-Laufrädern
Ein guter Laufradsatz kann länger halten als viele andere Teile deines Rennrads. Allerdings erfordert das eine gewissenhafte Pflege- und Wartungsroutine – die regelmäßige Reinigung und ein paar grundlegende Wartungsintervalle sind essenziell.
Prüfe vor jeder Fahrt den Luftdruck, die Reifenabnutzung und die Speichenspannung. Wenn du auf Tubeless setzt, achte auf genügend Dichtmittel. Prüfe die Felgen regelmäßig auf sichtbare Schäden und achte darauf, dass beide Räder und Bremsscheiben gerade laufen. Mit etwas Übung kannst du die Naben und Lager selbst zerlegen und reinigen und anschließend mit frischem Fett wieder montieren.
Bei jeder Fahrt kommt es zu Abnutzung und Verschleiß. Deshalb gehören die entsprechenden Wartungsarbeiten, die dein Rad am Laufen halten, einfach dazu.
So findest du die richtigen Laufräder für dein Rennrad
Von den windschnittigsten Aero-Felgen bis zu den leichtesten Kletterspezialisten: Die Laufräder wirken sich maßgeblich darauf aus, wie sich dein Rad auf der Straße anfühlt. Wie bei allen Komponenten kommt es letztendlich darauf an, wie und wo du wirklich fährst.
Für viele von uns bietet ein vielseitiger Laufradsatz mit mittlerer Felgenhöhe die ideale Balance aus Aerodynamik, Leichtbau und Stabilität. Und auch wenn Highend-Laufräder aus Carbon steifer, leichter und aerodynamischer sind, können hochwertige Räder aus Aluminium ein signifikantes Upgrade darstellen, ohne das Budget zu sprengen.
Unterm Strich geht es darum, die richtige Balance für deine Anforderungen zu treffen. Wie wichtig sind dir die absolute Höchstgeschwindigkeit, die Kletterperformance oder anhaltender Komfort? Wie gut sind die Straßen und Witterungsbedingungen auf deinen Ausfahrten? Zusammen mit deinem Budget bestimmen diese Faktoren, welcher Laufradsatz die beste Wahl ist.
Jedes Rennrad von Canyon wird ab Werk mit einem Laufradsatz ausgestattet, der zum Profil des jeweiligen Modells passt. Wenn du noch auf der Suche nach deinem (nächsten) Rennrad bist, kann unsere umfassende Rennrad-Kaufberatung dir dabei helfen, deine Anforderungen einzugrenzen, während unser spezieller Ratgeber für Rennrad-Einsteiger die besten Preis-Leistungs-Pakete aufzeigt. Wenn du sehen möchtest, welche Laufräder zu welcher Art von Bike passen, kannst du einen Blick auf die persönlichen Empfehlungen in unserem Modellfinder werfen oder mit dem Vergleichstool verschiedene Modelle gegenüberstellen.
Und wenn deine neuen Laufräder da sind, bleibt nur noch eins: aufsteigen, losfahren und herausfinden, wozu deine Beine in der Lage sind.
FAQs
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Über die AutorinChris Hunt
Chris ist freiberuflicher Autor, Kommunikationsexperte und Adventure Rider aus Bristol, Großbritannien. Sein Job im Fahrradladen als Teenager war der Einstieg in unzählige Kilometer im Sattel. Er war auf allen möglichen Bikes unterwegs: als Kurierdienstfahrer auf Cargo Bikes bis hin zu mehrtägigen Offroad-Bikepacking-Touren auf MTBs. Mit über zehn Jahren Erfahrung im Adventure-Media-Bereich begann er seine Laufbahn als Journalist im Surfbereich, bevor er Chefredakteur des BASE Magazins wurde. Heute dreht sich seine Arbeit rund ums Rad: Er testet Ausrüstung, dokumentiert Touren und hilft bei der Entwicklung von Langstreckenrouten. Er ist außerdem Gründer des Pinch Flat Journal, eines Online-Magazins für alternative Fahrradkultur. 2025 fuhr er selbst das legendäre Transcontinental Race, nachdem er das Rennen viele Jahre lang verfolgt hatte – 5.000 km von Spanien nach Rumänien in 17 Tagen.