Unserer Zeit voraus – genau zur richtigen Zeit.
Diese vier bahnbrechenden Innovationen könnten das Radfahren revolutionieren.
Canyon
Canyon.com Veröffentlicht am: 23 Jun. 2026

DIE ZUKUNFT IST DA

Stell dir ein hochmodernes Rennrad und einen Helm vor, die zusammenarbeiten, um potenzielle Gefahren für deine Sicherheit vorherzusagen und dir dabei helfen, diese Gefahren zu vermeiden.

Stell dir dann noch ein elegantes E-City-Bike vor, das mit Autos kommuniziert und sie auf deine Anwesenheit aufmerksam macht – auch wenn der Fahrer dich im hektischen Stadtverkehr gar nicht sehen kann.

Zum Schluss stellen wir uns ein neues Mountainbike vor, das eine völlig neue Ära der Geschwindigkeit und aerodynamischen Performance im Cross-Country-Rennen einleitet.

Wenn das für dich nach Fantasie klingt, sind wir sicher, dass wir all das in die Realität umgesetzt haben. Wir präsentieren alle vier Innovationen zum ersten Mal auf der EUROBIKE 2026.

Unser Ziel? Das Radfahren sicherer, angenehmer und einfach rundum besser zu machen – für alle.

Hier erfährst du, was hinter den Innovationen steckt.

Für mehr Sicherheit auf dem Rad

Zahlreiche Studien zur öffentlichen Einstellung in Europa und Nordamerika zeigen deutlich, dass Sicherheitsbedenken einer der Hauptgründe sind, die Menschen davon abhalten, aufs Fahrrad zu steigen – sei es als Fortbewegungsmittel oder als Sportgerät.

Darüber hinaus ist die Anzahl der Radfahrenden, die jedes Jahr getötet oder schwer verletzt werden, schockierend hoch – Tendenz steigend.

Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, das Radfahren sicherer zu machen. Deshalb haben wir Canyon Predict entwickelt.

Canyon Predict

Auf den ersten Blick sieht es wie ein relativ normales Rennrad aus – zwei Räder, zwei Dreiecke, ein eleganter und aerodynamischer Carbon-Rahmen – aber dahinter verbirgt sich etwas, was du noch nie erlebt hast. Denn dieses Bike hat ein Gehirn: den Cognitive Core.

Mit Kameras, Radar und Edge-KI an Bord haben wir diesem Bike ein 360-Grad-Situationsbewusstsein verliehen. Wir nennen das komplette Sensorsystem Canyon Predict. Es lässt das Bike sehen, was du nicht siehst.

Darüber hinaus bewertet die künstliche Intelligenz an Bord ständig alles um dich herum, damit das System nicht nur auf bestehende Bedrohungen reagieren, sondern potenzielle Gefahren vorhersagen kann – wie z. B. schlechte Straßenbedingungen oder Autofahrer, die
 ihre Tür öffnen könnten, während du vorbeifährst – und dich warnt, damit du auszuweichen kannst.

Stingr Smart-Helm

Radfahren ist Multitasking. Du achtest auf den Verkehr. Du navigierst von A nach B. Denkst darüber nach, wie weit du schon gefahren bist, und wie lange du noch in die Pedale treten kannst, bevor deine Beine brennen.

Du hast eine Menge im Kopf.

Was machst du dabei nicht? Die Fahrt an sich genießen.

Es ist leicht, das Wesentliche aus den Augen zu verlieren, wenn du ständig abgelenkt bist. Deshalb bringen wir mit dem Stingr Smart-Helm alle Sicherheits- und Leistungsinformationen, die du benötigst, in deine Sicht.

Der Stingr-Smart-Helm lässt sich mit deinen vorhandenen Bluetooth-fähigen Geräten koppeln und zeigt die von dir gewünschten Leistungsdaten auf dem Visier des Helms an. Darüber werden auch Sicherheitsinformationen übertragen, die von Canyon Predict übermittelt werden.

Du musst nicht mehr ständig auf Fahrradcomputer, Fitnesstracker oder dein Handy schauen. Der Stingr Smart-Helm verfügt über ein elektrisch einfahrbares Visier mit Head-up-Display (HUD). Das transparente OLED-Display des Visiers zeigt dir die Informationen, die du am meisten benötigst (an deine Vorlieben angepasst) und dient gleichzeitig als Schutzvisier.

Die Sprachsteuerung gehört zum Funktionsumfang des Helms. Anstatt also die Hände vom Lenker zu entfernen, um den Informationsmodus auf deinem Fahrradcomputer zu wechseln, sprichst du einfach einen Befehl – und sagst dem Helm, welche Informationen auf der Innenseite des Visiers angezeigt werden sollen.

Der Helm verfügt außerdem über ein Open-Ear-Audiosystem. Lautsprecher in der Nähe der Ohren ermöglichen Telefonate, Navigationsanweisungen und Sicherheitswarnungen und sorgen dabei für verbesserte Sicherheit, indem sie deine Ohren für Umgebungsgeräusche offen halten.

Keine Ablenkungen mehr, nur reines Radfahren.

Roadlite:ON V2X

Die Vehicle-to-Everything (V2X) Technologie macht Autos bereits sicherer, indem sie eine drahtlose Echtzeit-Kommunikation zwischen Fahrzeugen, Infrastruktur und Fußgängern ermöglicht. V2X hilft Fahrern dabei, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Kollisionen zu vermeiden und Gefahren durch tote Winkel zu reduzieren.

V2X ermöglicht es Fahrzeugen (in Europa gibt es schätzungsweise 2 bis 3 Millionen V2X-fähige Autos), einander ohne direkten visuellen Kontakt zu erkennen, z. B. vor einer Kreuzung.

Jetzt, drei Jahre nach der ersten Untersuchung dieser Technologie, haben wir V2X in eine serienreife Version unseres Roadlite:ON CF integriert. Dieses leistungsstarke, urbane E-Bike zeigt, wie ein hochwertiger Carbonrahmen aktive Sicherheitssysteme nahtlos aufnehmen kann, ohne Kompromisse bei der Ästhetik eingehen zu müssen. Es ist auch das erste serienreife Bike mit dieser Technologie.

Ein sich schnell näherndes Auto von rechts, das von einer Mauer verdeckt wird? Eine Vibration im rechten Griff warnt dich sofort.

V2X ist einfach, intuitiv, effektiv ... und bald ein Kernmerkmal des Canyon Roadlite:ON V2X.

Lux Era

Bei Cross-Country-Rennen geht es um Geschwindigkeit – das gilt heute mehr denn je.

2016 lag die durchschnittliche Geschwindigkeit der XCO MTB Weltcuprennen bei 18 km/h. Heute sind es 24 km/h. Längere Rennen werden ebenfalls immer schneller: Beim Leadville 100 MTB werden inzwischen durchschnittliche Geschwindigkeiten von bis zu 29 km/h erreicht.

Um als erster über die Ziellinie zu fahren, muss man alle Register ziehen. Die jahrzehntelange Devise, das Bike so leicht und effizient wie möglich zu machen, reicht einfach nicht mehr aus.

Mit zunehmender Geschwindigkeit gewinnt Aerodynamik immer mehr an Bedeutung, aber Mountainbike-Rahmen und -​​​Komponenten ermöglichen keine wirklich aerodynamischen Positionen.

Beim Versuch, aerodynamischer zu werden, nehmen einige Fahrer Positionen ein, die unbequem oder sogar gefährlich sind – zum Beispiel mit den Händen an der Gabelkrone.

Negative Vorbauwinkel (die einfachste Lösung) sind weder elegant noch besonders effektiv.

Rennfahrer benötigen bessere und umfassendere Lösungen, um zu gewinnen.

Hier kommt das Lux Era ins Spiel. Das Lux Era verfügt über ein innovatives, zweistöckiges Carbon-Cockpit, das aerodynamischere Sitzpositionen ermöglicht, die sich dank seiner mehreren komfortablen und sicheren Handpositionen länger halten lassen. Die invertierte Gabel des Lux Era mit der aerodynamisch optimierten Gabelkrone reduziert den Luftwiderstand weiter, der mit zunehmendem Tempo quadratisch zunimmt.

Das Lux Era Cockpit verfügt außerdem über ein integriertes Display, das die wichtigsten Kennzahlen im Wettkampf anzeigt – wie Herzfrequenz, Leistung, Geschwindigkeit und Distanz. Zum guter Letzt rollt das Lux Era auf 32-Zoll-Laufrädern für maximale Geschwindigkeit und mehr Kontrolle auf schwierigem Terrain.

Wenn jede Sekunde zählt, liefert das Lux Era entscheidende Vorteile auf dem Weg an die Spitze des Podiums.

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