Was ist All-Terrain-Racing im Radsport? Von Gravel bis zu Mixed-Surface-Rennen
Eine Einführung ins All-Terrain-Racing – und in unsere Offroad-Stars.
Von Mathieu van der Poel und Puck Pieterse bis Pauline Ferrand-Prévot und Tom Pidcock – viele der größten Stars im Radsport glänzen heute auf mehr als einem Untergrund und über unterschiedliche Distanzen hinweg.
Das gilt für viele Fahrer, und mit Canyon x DT Swiss All-Terrain Racing haben wir ein Team aus Athleten mit unterschiedlichsten Hintergründen und Erfahrungen zusammengestellt.
Jeder Fahrer hat seinen eigenen, einzigartigen Weg in den Sport gefunden. Wir haben sie nicht zusammengestellt, um in nur einer Disziplin anzutreten, sondern um überall dort zu konkurrieren, wo Menschen Fahrräder abseits der Straße immer weiter an ihre Grenzen bringen. Das ist All-Terrain-Racing.
Inhalt
Was bedeutet All-Terrain-Racing im Radsport?
Ohne sich mit Fragen wie „Ist das ein Mountainbike oder ein Gravelbike?“ aufzuhalten, konzentriert sich das ATR-Team einfach darauf, was am schnellsten ist. In enger Zusammenarbeit mit unseren Ingenieuren, DT Swiss und weiteren Team-Partnern stellen sie das Regelbuch auf den Kopf, um die schnellsten Bikes zu finden – ganz gleich über welche Distanz.
Wir glauben, dass genau das die Zukunft des Offroad-Rennsports ist. Um nicht länger an künstlichen Kategorien oder unnötigen Einschränkungen festzuhalten, steht das für echten Abenteuergeist – für Fahrer, die sich selbst und ihr Material bis an die absoluten Grenzen des Offroad-Ausdauersports bringen wollen.
Fragst du dich, wo du selbst im Offroad-Spektrum zu Hause bist? Egal ob dich die technische Präzision des Mountainbikens reizt oder die grenzenlose Freiheit des Gravel-Fahrens – wirf einen Blick in unseren Mountainbike-Kaufberater und unseren Gravelbike-Kaufberater, um das passende Setup für deine eigenen Abenteuer zu finden.
Denn die Zukunft des Offroad-Radsports liegt nicht in Labels – sie liegt darin, wie weit du bereit bist zu gehen.
Wie sich All-Terrain-Racing vom klassischen Straßen- und Mountainbike-Rennsport unterscheidet
Die Welt des Mountainbike- und Straßenradsports wird stark vom Radsport-Weltverband UCI geprägt. Auf der Straße steht die UCI WorldTour im Mittelpunkt der großen Teams, deren Ziel es ist, in dreijährigen Zyklen genügend Punkte zu sammeln, um ihren Platz in der höchsten Liga des Sports zu sichern. Im Mountainbike-Bereich ist der UCI Cross-Country World Cup die wichtigste Rennserie, die sich parallel zur Entwicklung des Sports etabliert hat.
Im Gravel-Sport sieht das anders aus. Diese Disziplin entstand aus einer Kultur von Außenseitern und Abenteurern – geprägt von Experimentierfreude und Entdeckungsgeist – und hat keinen vergleichbaren zentralen Fokus. Zwar gibt es heute eine UCI Gravel World Series, doch auch die Lifetime Grand Prix Serie in den USA, die Gravel Earth Serie, Unbound und viele weitere Rennen gelten für Gravel-Athleten als ebenso bedeutend.
Ohne eine zentrale Rangliste oder eine einzige Serie, um die sich alles dreht, haben Athleten deutlich mehr Freiheit, das zu wählen, was sie wirklich reizt. Die US Lifetime Grand Prix Serie ist ein gutes Beispiel dafür: Obwohl sie als Gravel-Serie gilt, beinhaltet sie auch Marathon-Mountainbike-Rennen wie das prestigeträchtige Leadville 100.
Von Gravel-Rennen bis Cross-Country: Welche Disziplinen gehören zum All-Terrain-Racing?
Auch wenn Gravel-Rennen das Herz des All-Terrain-Racing bilden, verwenden wir den Begriff für alles, bei dem es darum geht, sich abseits befestigter Straßen schnell über lange Distanzen fortzubewegen. Die Eigenschaften, die einen starken Gravel-Fahrer ausmachen, eignen sich auch hervorragend für Ultra-Distanzen, Marathon-XC oder sogar Cyclocross.
Das bedeutet: Auch wenn das Herzstück unseres Canyon x DT Swiss All-Terrain Racing Programms Gravel-Rennen wie Unbound, die UCI Gravel World Series und Traka sind, werden unsere Fahrer auch bei ganz unterschiedlichen Events antreten – vom Tour Divide bis hin zu Marathon-Cross-Country-Weltcuprennen im Mountainbike-Sport und darüber hinaus.
Warum erfreut sich All-Terrain-Racing wachsender Beliebtheit?
Gravel-Riding hat sich schon immer als Abenteuersport verstanden. Das zieht abenteuerlustige Menschen an – und genau diese Art von Fahrern möchte sich selten auf nur eine Sache beschränken. Sie wollen, du ahnst es schon, Abenteuer erleben und Neues ausprobieren. Das kann bedeuten, neue Orte zu entdecken oder neue Herausforderungen zu meistern, aber auch andere Fahrstile auszuprobieren.
Es geht darum, über klassische Rennformate hinauszugehen und mit dem jeweils passenden Bike tiefer in technisches Gelände vorzudringen. Genau hier setzt All-Terrain-Racing an – für Fahrer, die abseits befestigter Straßen weiter und schneller unterwegs sein wollen und sich nicht von einer engen Vorstellung davon einschränken lassen möchten, was Spaß macht.
Was macht einen erfolgreichen All-Terrain-Fahrer aus?
Natürlich gibt es die offensichtlichen körperlichen Voraussetzungen, die ein Top-Athlet braucht – etwa einen hohen VO2max oder eine starke FTP. In der Welt des All-Terrain-Racing ist jedoch oft die mentale Seite der entscheidende Faktor, der Sieger vom Rest des Feldes trennt.
Wenn du mitten in der Nacht in einem langen Rennen unterwegs bist, macht vor allem mentale Stärke den Unterschied, um weiterzumachen und zu pushen. Technische Fähigkeiten spielen ebenfalls eine große Rolle – ein fahrtechnisch versierter Rider kann auf bestimmten Streckenabschnitten viel Zeit gutmachen.
Das Canyon x DT Swiss All-Terrain Racing Team
Einer der erfahrensten Fahrer im Team: Jasper glänzt besonders dann, wenn Rennen richtig hart werden. Seine Teamkollegen nennen ihn „Goldie“ – wegen seiner charakteristischen goldenen Ketten.
Nach ihrer Karriere im professionellen Straßenradsport hat die Siegerin von Unbound Gravel 2024 im Gravel-Rennsport ihre neue Heimat gefunden. Sie bringt viel Ruhe, Erfahrung und Entschlossenheit ins Team.
Vom Canyon-Werk zum Sieg in der UCI World Series 2025 – dieser junge Niederländer hat in kurzer Zeit eine beeindruckende Entwicklung hingelegt. Mit der Unterstützung eines professionellen Teams sind wir gespannt, wie weit er noch kommen kann.
Dieser in Uganda geborene Pionier des afrikanischen Radsports fährt mit einer klaren Mission. Heute in Kenia lebend, bestreitet er ein internationales Rennprogramm – nicht nur für eigene Erfolge, sondern auch, um jungen afrikanischen Fahrern den Weg auf die Weltbühne zu ebnen.
Die Anforderungen eines Medizinstudiums mit hochklassigem Ultra-Endurance-Rennsport zu verbinden, ist keine leichte Aufgabe – doch Marei schafft genau das. Neben ihrer Ausbildung zur Chirurgin gewann sie 2025 das prestigeträchtige Atlas Mountain Race.
Mit seinem Hintergrund als Sportwissenschaftler bringt Luca eine starke mentale Komponente ins Team. Als Neuling im Gravel-Rennsport wird seine Zeit im Team für ihn zu einer echten Entdeckungsreise.
Fred ist der Sprinter des Teams. Nach der kontroversen Disqualifikation, durch die ihm sein „Sieg“ bei der Traka 200 im Jahr 2024 aberkannt wurde, hat er noch einiges zu beweisen.
Jade sorgt nicht nur für gute Stimmung im Team, sondern ist auch eine analytische, technisch versierte und anpassungsfähige Fahrerin. Für 2026 hat sie sich vorgenommen, die längere Distanz der Traka 360 zu meistern.
Bradyn ist einer der fahrtechnisch stärksten Fahrer im Team. 2026 kombiniert er die Lifetime Grand Prix Serie mit Marathon-MTB-Rennen. Eines ist sicher: Egal was er fährt – es wird spannend.
Der Handball hat sie verloren, wir haben sie gewonnen. Die ehemalige Leistungshandballerin steht noch am Anfang ihrer Gravel-Karriere, liebt es aber besonders, wenn die Anstiege lang und brutal werden.
Juris Weg ins All-Terrain-Racing war ein harter. Als ehemaliger WorldTour-Profi bei Alpecin-Deceuninck veränderte ein schwerer Sturz beim Giro d’Italia 2025 sein Leben. Der Weg zurück war lang und schwierig und bedeutete das Ende seiner Profikarriere auf der Straße. Mit Canyon x DT Swiss All-Terrain Racing hat er nun jedoch ein Team an seiner Seite, das ihn auf seinem Weg zurück an die Spitze unterstützt.
Alex blüht im Leiden auf, denn wenn die Rennen richtig hart werden, zeigt dieser Brite seine größte Stärke. Er hat enorme Ambitionen – und wir sind gespannt, wie weit er es 2026 bringen kann.
Die ehemalige Cyclocross-Fahrerin hat ihre Liebe zur Distanz entdeckt. Nach den endlosen Runden ihres vorherigen Sports ist sie über längere Distanzen regelrecht aufgeblüht und erreichte bei ihren ersten Gravel-Weltmeisterschaften direkt Platz neun.
Die Bikes hinter der Performance: die Canyon CFR Plattformen
Um das Team noch weiter und schneller voranzubringen, treten unsere Athleten auf unseren kompromisslosen Canyon CFR Bikes an – entwickelt auf höchstem sportlichen Niveau und ohne Einschränkungen gebaut.
Über Gravel- und Mountainbike-Rennen hinweg werden drei Bike-Plattformen definieren, wie sie die Grenzen der Offroad-Performance weiter verschieben:
Unsere aerodynamische Gravel-Speedmaschine. Mit Siegen auf höchstem Niveau im Gravel-Rennsport bedarf das Grail kaum einer Vorstellung. Von kürzeren Gravel-Rennen wie der UCI World Series bis zu den harten Kilometern der Traka wird dieses Bike ein furchtloser Begleiter für unsere Fahrer sein – egal, wie weit sie fahren.
Wenn der Untergrund noch etwas mehr verlangt, kommt das Exceed zum Einsatz. Unser Hardtail-MTB für maximale Geschwindigkeit ist so schnell, dass sich die Frage stellt, wo ein Gravelbike endet und ein Mountainbike beginnt. Wir erwarten, dass die Ultra-Distance-Fahrer des Teams das Exceed bei Rennen wie dem Hellenic Mountain Race, Badlands oder dem Tour Divide einsetzen werden.
Für das anspruchsvollste Terrain greifen unsere Fahrer zur Cross-Country-Plattform Lux World Cup, mit der bereits Weltmeistertitel gewonnen wurden. Auf der olympischen Distanz hat dieses Bike seine Leistungsfähigkeit bereits bewiesen – und das Canyon x DT Swiss ATR Team will zeigen, wie weit man es noch pushen kann.
Warum All-Terrain-Racing die Zukunft des Offroad-Rennsports ist
Ohne sich mit Fragen wie „Ist das ein Mountainbike oder ein Gravelbike?“ aufzuhalten, konzentriert sich das ATR-Team einfach darauf, was am schnellsten ist. In enger Zusammenarbeit mit unseren Ingenieuren, DT Swiss und weiteren Team-Partnern stellen sie das Regelbuch auf den Kopf, um die schnellsten Bikes zu finden – ganz gleich über welche Distanz.
Wir glauben, dass genau das die Zukunft des Offroad-Rennsports ist. Um nicht länger an künstlichen Kategorien oder unnötigen Einschränkungen festzuhalten, steht das für echten Abenteuergeist – für Fahrer, die sich selbst und ihr Material bis an die absoluten Grenzen des Offroad-Ausdauersports bringen wollen.
Fragst du dich, wo du selbst im Offroad-Spektrum zu Hause bist? Egal ob dich die technische Präzision des Mountainbikens reizt oder die grenzenlose Freiheit des Gravel-Fahrens – wirf einen Blick in unseren Mountainbike-Kaufberater und unseren Gravelbike-Kaufberater, um das passende Setup für deine eigenen Abenteuer zu finden.
Denn die Zukunft des Offroad-Radsports liegt nicht in Labels – sie liegt darin, wie weit du bereit bist zu gehen.
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Über den AutorMatt Wragg
Lerne Matt Wragg kennen, den freiberuflichen Fotografen, Autor und selbsternannten Fahrrad-Zerstörer aus Nizza, Frankreich. Trotz erfolgloser Versuche bei XC-, Trial-, 4X- und DH-Rennen hat Matts Leidenschaft für das Mountainbiken nie nachgelassen. Nach einer Zeit in der Kommunikationsberatung beschloss er, seiner Liebe zum Radsport nachzugehen und zog nach Neuseeland. Seitdem hat er die Welt bereist, Trails gejagt und eine erfolgreiche Karriere als Radsportfotograf und -autor aufgebaut. Im Jahr 2021 wurde bei ihm Autismus diagnostiziert, mit dem er seither leben lernt. Sein Fahrradkeller ist ein echtes Zeugnis seiner Liebe zum Radsport und beherbergt Fahrräder, die von Freeride bis Cargo reichen.