PROFI UNTER DEN PROFIS

Alejandro Valverde benötigte nahezu zwei Jahrzehnte, um das Regenbogentrikot zu gewinnen. Er ist der zweitälteste Weltmeister in der Geschichte des Straßenradsports – und dennoch fährt er ambitionierter denn je. Dies ist die Geschichte des Profis unter den Profis.

ERLÖSUNG DURCH DEN REGENBOGEN

Werfen wir einen Blick zurück ins Jahr 2002. Helme waren optional, Styles teilweise eher fragwürdig. Alejandro Valverde gab sein Profi-Debüt.

In einer Karriere, die alles gesehen hat, von den Monumenten bis zum Ruhm der Grand Tour, schien Valverde regelmäßig sein Hauptziel, das Regenbogentrikot, zu verfehlen. 2003 erreichte er seine erste von sechs WM-Podiumsplatzierungen, ehe er sich im September 2018 in Innsbruck endlich die Weltmeisterstreifen sicherte.

(...) // Photo: Kramon

Statistiken

  • Profi-Siege 123
  • WM-Podien 6
  • Monumente 4
  • Grand Tours 1
  • Regenbogentrikots 1
El Imbatible

Balas Erfolge sind ebenso auf seine Hartnäckigkeit, sein Timing und seine taktischen Fähigkeiten zurückzuführen wie auf seine physische Stärke. Als Athlet ist seine Beständigkeit unübertroffen –eine Eigenschaft, die er seit seinen Amateurtagen besitzt, als er den Titel "El Imbatible" erhielt, Mr. Unschlagbar.

Innerhalb des Pelotons hat er sich den Respekt seiner Konkurrenten verdient, die seine vorbildliche Art und Weise im Peloton schätzen. Abseits der Wettkämpfe unterstreichen seine akribische Vorbereitung und sein Engagement seinen Status, der das Ergebnis einer unerschütterlichen Leidenschaft für seinen Beruf ist. Immer in Form. Immer eine Bedrohung. Valverde ist der Profi unter den Profis.

  • Valverde world champions' ultimate cf slx bike
    // Photo: Tino Pohlmann
  • 'Valverde
    // Photo: Tino Pohlmann
SIEGESHUNGRIG

Das Regenbogentrikot zeichnet Valverde mehr denn je als einen herausragenden Athleten aus – seinen Appetit auf weitere Siege und neue Herausforderungen beeinträchtigt es dagegen nicht. Sein erster Start bei der Flandern-Rundfahrt im Alter von 38 Jahren hätte kaum besser laufen können: Den ganzen Tag ruhig an der Spitze des Feldes mitfahren, um sich dann am Ende mit den Kopfsteinpflaster-Spezialisten einen spannenden Schlagabtausch zu liefern und einen beachtenswerten achten Platz zu erreichen. Als unbekanntes Element in einem für ihn unbekannten Rennen schimmerten seine Instinkte unmissverständlich durch.

(...) // Photo: Tino Pohlmann
Kein Ende in Sicht

Valverde bewegt sich auf die 40 zu und dennoch ist ein Ende seiner Karriere nicht in Sicht. Es erwartet ihn eine anspruchsvolle WM in Yorkshire, die ihm die Möglichkeit gibt, seinen Weltmeistertitel zu verteidigen. Warum nicht eine weitere olympische Medaille im kommenden Jahr in Tokio, die dann als weiteres Highlight seiner sagenhaften Karriere die Krone aufsetzen könnte? Wann immer dieser Tag kommt: Der Profi unter den Profis bleibt bis zum Schluss ein Protagonist im Peloton.

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Die Austattung

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